Notarztstandort Mechernich

Der mobile Defibrillator wird täglich vom diensthabenden Notarzt geprüft.
Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug bringen die Helfer schnell vor Ort.

Der Notarzt der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH ist für die Behandlung von Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen und Unfällen außerhalb des Krankenhauses zuständig. Knapp 36 Prozent der ca. 200.000 Einwohner und 40 Prozent (500 Quadratkilometer) der Flächenausdehnung des Kreisgebietes werden vom Notarztstandort Mechernich betreut. Träger des Rettungsdienstes ist der Kreis Euskirchen, vertreten durch die Feuerwehr. Leiter des Notarztstandortes Mechernich ist der Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie PD Dr. Rudolf Hering.

Die Erlangung der Fachkunde/Zusatzbezeichnung Notfallmedizin ist fester Bestandteil des strukturierten Aus- und Weiterbildungskonzeptes im Fach Anästhesiologie und Voraussetzung für die Teilnahme am Notarztdienst des Notarztstandortes Mechernich. Neben den Anästhesisten nehmen Internisten, Chirurgen und Kinderärzte am Notarztdienst der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH teil.

Die Alarmierung des Notarztes erfolgt nach Eingang eines Notrufes über die Telefonnummer 112 durch die Rettungsleitstelle der Feuerwehr. Der Notarzt wird, begleitet von einem Rettungsassistenten, mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zum Notfallpatienten gebracht. Gegebenenfalls kommt am Einsatzort ein Rettungswagen (RTW) mit weiteren zwei Rettungsassistenten zur Versorgung oder den Transport des Patienten ins Krankenhaus hinzu.

Vom Notarztstandort Mechernich aus werden im Jahr etwa 2.100 Notarzt-Einsätze (5-6 pro Tag) absolviert. Davon entfallen etwa 80 Prozent auf internistische oder neurologische Krankheitsbilder (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall), 15 Prozent auf Unfälle sowie 5 Prozent auf Notfälle im Kindesalter (z. B. Fieberkrampf oder Croup-Husten). Im Rahmen dieser Einsätze werden pro Jahr etwa 50.000 km gefahren, welches mehr als einer Erdumrundung entspricht. Die durchschnittliche Einsatzdauer liegt bei etwa 70 Minuten pro Einsatz.

Mit Teilnahme am Reanimationsregister der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin wird eine externe Qualitätssicherung durchgeführt.

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