• Franziskusschwestern in Schleiden

    Verabschieden sich nach 17 Jahren Tätigkeit im Liebfrauenhof Schleiden: Schwester Jakoba, Schwester Annette, Schwester Edith, Schwester Gerlinde (v.l.n.r.)

Ein Abschied für immer

Nach über 94 Jahren beenden die Franziskusschwestern ihre Tätigkeit für den Liebfrauenhof Schleiden. 

Alles begann 1926 im Liebfrauenhof Reifferscheid. Dieser wurde in seinen Anfängen als Ausbildungsstätte für die jungen Schwestern genutzt. Mit der Zeit entwickelte sich der Liebfrauenhof dann zu einer Erholungsstätte und schließlich wurde daraus ein Altenheim. Irgendwann stieß das Heim räumlich wie auch baulich in dem denkmalgeschützten Gebäude an seine Grenzen. Auf der Suche nach einem neuen Standort fanden die Franziskusschwestern schließlich mithilfe der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH und ihrem damaligen Geschäftsführer Dr. Hans Rossels einen neuen Partner. Die Umsiedelung in das Schloss Schleiden im Jahr 2003 diente zum einen der Arbeitsplatzsicherung der 50 Mitarbeiter/-innen, sollte zugleich aber auch ein Neuanfang für den Liebfrauenhof sein, der seinen Namen bis heute behalten hat. 

Fast 17 Jahre sind seither vergangen, in denen die Franziskusschwestern Menschen, insbesondere in schwierigen Lebenssituationen, im Liebfrauenhof zur Seite standen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden sich die verbliebenen Schwestern auf eigenen Wunsch zum 25.10.2020. 

In einer coronabedingt kleinen Runde fand am 10. September 2020 die Abschiedsfeier im Liebfrauenhof Schleiden statt.