• Dr. med. Marcus Münch

    Oberarzt
    Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
    Krankenhaus Mechernich

Kontakt

Krankenhaus Mechernich
Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
St. Elisabeth-Straße 2–6
53894 Mechernich

Sekretariat: Nathalie Pohl-Possmann
Telefon: 0 24 43 / 17-10 14
Telefax: 0 24 43 / 17-13 13

E-Mail an die Klinik

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Anästhesie-Sprechstunde Mo.–Fr. 10.00 Uhr–14.00 Uhr
Schmerzambulanz Termin nach Vereinbarung unter Telefon 0 24 43 / 17-10 14
Anästhesie-Ambulanz Telefon: 0 24 43 / 17-13 16
Eigenblutspende Termin nach Vereinbarung über die operative Abteilung täglich ab 10.30 Uhr
PDA-Sprechstunde Mo.–Fr. 10.00–14.00 Uhr (ohne Voranmeldung)

Vita

1990–1997 Studium der Humanmedizin an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1998–2000 Arzt im Praktikum Krankenhaus Mechernich
2000 Approbation als Arzt
bis 2004 Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie in der Klinik für AINS am Krankenhaus Mechernich
seit 2000 Notarzt im Rettungsdienst Kreis Euskirchen
seit 2001 Notarzt im Rettungsdienst Berufsfeuerwehr Köln
seit 2004 Facharzt für Anästhesiologie
seit 2006 Oberarzt in der Klinik für AINS am Krankenhaus Mechernich
seit 2007 Notarzt Intensivhubschrauber „Christoph Rheinland“, ADAC / BF Köln
seit 2008 Leitender Notarzt im Rettungsdienst Kreis Euskirchen (öffentlich bestellt)
seit 2014 OP-Koordinator Krankenhaus Mechernich
seit 2018 Promotion, "Einfluss der Anwendung einer mechanischen Thoraxkompressionshilfe im Vergleich zur konventionellen manuellen Herzdruckmassage auf die körperliche Belastung und die kognitive Leistungsfähigkeit von Rettungshubschrauber-Teams"

Anerkennungen und Qualifikationen

2000 Fachkunde „Strahlenschutz“; ÄKNO
2000 Fachkunde „Rettungsdienst“; ÄKNO
2001 Kurs "Transoesophageale Echokardiographie", DGAI
2006 Zusatzbezeichnung "Notfallmedizin", ÄKNO
2006 Intensivtransportkurs nach Empfehlung der DIVI
2008 Kurs "praeklinisches Traumamanagement"
2008 Kurs "Leitender Notarzt", BÄK
2009 Kurs „ATLS“; DGU
2009 Kurs „Ärztlicher Leiter Rettungsdienst“; INF Hamburg
2015 Kurs „Instruktor Simulation Crew-Ressource-Management“, InPASS
2014–2015 Ausbildung „Instruktor Aeromedical-Crew-Ressource-Management“, ADAC, EHAC
2016 Kurs "OP-Management" (BDA, BDC, VOPM)
2018 Kurs "Klinische Akut- und Notfallmedizin" 80h DGINA

Mitgliedschaften

  • BDI (Berufsverband Deutscher Internisten)
  • AGNNW (Arbeitsgemeinschaft der in NRW tätigen Notärzte)
  • DGINA (Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin
  • Notfallmedizin / Innerklinische Notfallteams
  • Notfallmedizin / Schockraummanagement
  • Krankenhaus Mechernich / Anästhesiologie

Notfallmedizin / Innerklinische Notfallteams

In akuten, lebensbedrohlichen Notfällen sorgen innerklinische Notfallteams für schnelle und kompetente medizinische Hilfe. 

Das medizinische Notfallteam wird nicht nur bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen der stationären Patienten des Krankenhauses aktiv, sondern kommt natürlich auch ambulanten Patienten, Besuchern und Mitarbeitern zu Hilfe. Das Team verfügt über eine eigens dafür bereitstehende Notfallausrüstung an medizinischen Geräten und Medikamenten. So wird eine Einsatzzeit innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten in jedem Bereich sichergestellt. 

Das Schockraumteam versorgt schwerverletzte Patienten, die in der Regel mit dem Notarztwagen oder Rettungshubschrauber in die Klinik eingeliefert werden. Es setzt sich aus Ärzten und Pflegekräften der Anästhesiologie, der Unfallchirurgie, der chirurgischen Ambulanz, der Allgemeinchirurgie und der Radiologie zusammen. Bei Bedarf werden Vertreter anderer Fachdisziplinen hinzugezogen. Das richtige Schockraummanagement ist ein sehr wichtiger Faktor in der Qualität der klinischen Erstversorgung. 

Im Fall eines Notfalls unter der Geburt gewährleistet das Notsectio-Team im Krankenhaus Mechernich die unverzügliche Entbindung per Kaiserschnitt und die Versorgung des Neugeborenen im eigens für diesen Notfall reservierten Notsectio-OP neben dem Kreißsaal. Für diese Aufgabe stehen rund um die Uhr neben dem Arzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin und einer Anästhesiepflegekraft zwei Gynäkologen mit einer Hebamme, ein Kinderarzt mit Kinderkrankenschwester und OP-Pflegepersonal zur Verfügung.

Notfallmedizin / Schockraummanagement

Schwerverletzenversorgung

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 30.000 Menschen ein unfallbedingtes, schweres Polytrauma. Darunter versteht man die gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wovon eine oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist. Das Trauma ist die häufigste Todesursache der Altersgruppe unter 45 Jahren. Ein hoher Prozentsatz der Polytrauma-Opfer stirbt bereits am Unfallort oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme in die Klinik. Wegen dieses engen Zeitrahmens hängt die Überlebens- und Heilungschance von Unfallopfern besonders von der Qualität der klinischen Erstversorgung im sogenannten „Schockraum“ ab.

Schockräume befinden sich sowohl im Krankenhaus Mechernich als auch im Krankenhaus Schleiden.

Schwerpunktkrankenhaus für traumatologische Patienten

Am Krankenhaus Mechernich wurde unter Berücksichtigung der aktuellen fachlichen Leitlinien und Empfehlungen ein modernes Schockraumkonzept entwickelt, das regelmäßig Anwendung findet und zudem stetig weiterentwickelt und optimiert wird. 

Dieses Konzept beinhaltet die Definition der technischen und personellen Ausstattung unseres Schockraums, die Festlegung des Alarmierungswegs sowie die Darstellung eines standardisierten und an Prioritäten orientierten Ablaufs der Diagnostik und Therapie innerhalb der ersten Stunde nach Aufnahme (sog. „Golden Hour of Shock“) des polytraumatisierten Patienten.

Alarmierung des Schockraumteams

Die Alarmierung des Schockraumteams erfolgt umgehend, nachdem dem diensthabenden (Unfall-)Chirurgen durch die Feuerwehrleitstelle ein Polytrauma angekündigt wurde. Der Einsatz im Schockraum hat absolute Priorität: Nach Alarmierung findet sich das Schockraumteam innerhalb von fünf Minuten in der chirurgischen Ambulanz ein, um den Patienten in Empfang zu nehmen. Wenn der  Rettungshubschrauber (RTH) eintrifft, wird der Patient bereits am Hubschrauberlandeplatz erwartet und sofort in den Schockraum gebracht.

Ablauforganisation

Zentrale Bedeutung in unserem Schockraumkonzept hat die an Prioritäten orientierte Diagnostik und Therapie des polytraumatisierten Patienten innerhalb der ersten 60 Minuten nach Eintreffen im Krankenhaus. Ziel dieses klar strukturierten Ablaufs ist die Durchführung und Dokumentation der relevanten Diagnostik zur Sicherstellung bzw. Wiederherstellung der vitalen Funktionen des polytraumatisierten Patienten in kürzester Zeit. Aufgrund des hohen Standards des Schockraumkonzepts sowie der guten interdisziplinären Zusammenarbeit und fachlichen Kompetenz innerhalb des Schockraumteams garantieren wir eine zuverlässige Erst- und Weiterversorgung polytraumatisierter Patienten.

Krankenhaus Mechernich / Anästhesiologie

  • Anästhesiologie