• Dr. med. M.-R. Müller-Gorges

    Chefarzt
    Klinik für Anästhesiologie
    Krankenhaus Schleiden

Kontakt

Krankenhaus Schleiden
Klinik für Anästhesie
Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Telefon: 0 24 45 / 87-301 oder 0 24 45 / 87-0
Telefax: 0 24 45 / 87-138 oder 0 24 45 / 8043

E-Mail an die Klinik für Anästhesie

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Feste Sprechzeiten sind in unserer Klinik nicht vorgesehen, da wir unsere Patienten vor und nach der OP individuell betreuen. Möchten Sie dennoch einen Gesprächstermin vereinbaren, können Sie uns unter der oben angegebenen Telefonnummer Mo.–Fr. von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr erreichen.

Prämedikationsambulanz
Telefon: 0 24 45 / 87-301
Telefax: 0 24 45 / 87-138
Zimmer E.055 im Erdgeschoss, vom Haupteingang aus 3. Flur links

Fachgebiet

  • Notfallmedizin / Schockraummanagement
  • Krankenhaus Schleiden / Anästhesiologie
  • Anästhesiologie / Leistungsspektrum
  • Anästhesiologie / Intensivmedizin
  • Anästhesiologie / Prämedikationsambulanz

Notfallmedizin / Schockraummanagement

Schwerverletzenversorgung

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 30.000 Menschen ein unfallbedingtes, schweres Polytrauma. Darunter versteht man die gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wovon eine oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist. Das Trauma ist die häufigste Todesursache der Altersgruppe unter 45 Jahren. Ein hoher Prozentsatz der Polytrauma-Opfer stirbt bereits am Unfallort oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme in die Klinik. Wegen dieses engen Zeitrahmens hängt die Überlebens- und Heilungschance von Unfallopfern besonders von der Qualität der klinischen Erstversorgung im sogenannten „Schockraum“ ab.

Schockräume befinden sich sowohl im Krankenhaus Mechernich als auch im Krankenhaus Schleiden.

Schwerpunktkrankenhaus für traumatologische Patienten

Am Krankenhaus Mechernich wurde unter Berücksichtigung der aktuellen fachlichen Leitlinien und Empfehlungen ein modernes Schockraumkonzept entwickelt, das regelmäßig Anwendung findet und zudem stetig weiterentwickelt und optimiert wird. 

Dieses Konzept beinhaltet die Definition der technischen und personellen Ausstattung unseres Schockraums, die Festlegung des Alarmierungswegs sowie die Darstellung eines standardisierten und an Prioritäten orientierten Ablaufs der Diagnostik und Therapie innerhalb der ersten Stunde nach Aufnahme (sog. „Golden Hour of Shock“) des polytraumatisierten Patienten.

Alarmierung des Schockraumteams

Die Alarmierung des Schockraumteams erfolgt umgehend, nachdem dem diensthabenden (Unfall-)Chirurgen durch die Feuerwehrleitstelle ein Polytrauma angekündigt wurde. Der Einsatz im Schockraum hat absolute Priorität: Nach Alarmierung findet sich das Schockraumteam innerhalb von fünf Minuten in der chirurgischen Ambulanz ein, um den Patienten in Empfang zu nehmen. Wenn der  Rettungshubschrauber (RTH) eintrifft, wird der Patient bereits am Hubschrauberlandeplatz erwartet und sofort in den Schockraum gebracht.

Ablauforganisation

Zentrale Bedeutung in unserem Schockraumkonzept hat die an Prioritäten orientierte Diagnostik und Therapie des polytraumatisierten Patienten innerhalb der ersten 60 Minuten nach Eintreffen im Krankenhaus. Ziel dieses klar strukturierten Ablaufs ist die Durchführung und Dokumentation der relevanten Diagnostik zur Sicherstellung bzw. Wiederherstellung der vitalen Funktionen des polytraumatisierten Patienten in kürzester Zeit. Aufgrund des hohen Standards des Schockraumkonzepts sowie der guten interdisziplinären Zusammenarbeit und fachlichen Kompetenz innerhalb des Schockraumteams garantieren wir eine zuverlässige Erst- und Weiterversorgung polytraumatisierter Patienten.

Krankenhaus Schleiden / Anästhesiologie

  • Anästhesiologie

Anästhesiologie / Leistungsspektrum

Auswahl des Narkoseverfahrens

Erfahrene Anästhesisten besprechen vor jeder Operation mit dem Patienten das jeweils günstigste Narkoseverfahren. Mögliche Risiken und Nebenwirkungen der einzelnen Verfahren werden ausführlich besprochen. Alle gängigen Narkoseverfahren werden in unserer Klinik angeboten.

Optimale Versorgung der Patienten

Vor der OP
Die Patienten werden vor der Operation in unserem Vorbereitungsraum auf die Operation vorbereitet. Erfahrene Pfleger und Schwestern sind stets für die Patienten ansprechbar und stehen den Patienten auch mit Trost und Aufmunterung zur Seite. Die Mutter oder der Vater dürfen, soweit es die klinischen und medizinischen Umstände erlauben, bis zur Einleitung der Narkose bei ihrem Kind bleiben. Auch unmittelbar nach der OP werden die Mutter oder der Vater nach Möglichkeit wieder dazugerufen. 

Während der OP
Während der Operation überwachen wir ständig mit Hilfe modernster Geräte den Zustand des Patienten. Wir überwachen dabei ständig Atmung, Herztätigkeit, Blutdruck, Blutgase und Tiefe der Narkose und sind im ständigen Dialog mit den Operateuren. Je nach Art und Schwere der Operation wenden wir blutsparende Verfahren an. Dazu zählen Eigenblutverfahren und Cellsaver-Verfahren (Aufbereitung und Rückführung des bei der OP verlorenen Blutes). 

Nach der OP
Alle unsere Patienten werden nach der Operation in speziell ausgestatteten Aufwachräumen fürsorglich überwacht und betreut. Insbesondere legen wir auf eine ausreichende Schmerzversorgung nach der Operation großen Wert. In besonderen Fällen können wir die postoperative Schmerzversorgung durch spezielle Schmerzmittelpumpen den Patienten selbst durchführen lassen.

Intensivstation

Befindet sich der Patient nach der Operation in einem kritischen Zustand wird von uns die weitere Versorgung auf unserer modern ausgestatteten Intensivstation vorgenommen.

Anästhesiologie / Intensivmedizin

Sollten Patienten nach einer Operation auf der Intensivstation betreut werden müssen, stehen ihnen auch dort alle modernen Verfahren der Intensivmedizin zur Verfügung. Die Intensivstation verfügt über fünf Betten plus ein Notbett. Alle Intensivtherapieplätze sind mit modernen und umfassenden Überwachungs-, Behandlungs-, Therapie- und Beatmungsgeräten ausgestattet. Das Team setzt sich aus sehr erfahrenen Fachkräften zusammen.

Auch auf der Intensivstation freuen wir uns über Besuch von Angehörigen.

Besuchszeiten: 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr und 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Anästhesiologie / Prämedikationsambulanz

Für eine optimale Anästhesie ist die Kenntnis aller Vor- und Begleiterkrankungen erforderlich, die einen Einfluss auf die Wahl oder die Durchführung des Anästhesieverfahrens haben können. Für die gründliche Voruntersuchung steht unserer Klinik eine Prämedikationsambulanz zur Verfügung. 

Anmeldung:

Telefon: 0 24 45 / 87-301
Montag bis Freitag 9 bis 11 Uhr
E-Mail an die Ambulanz