• Dr. med. Michael Münchmeyer

    Chefarzt
    Klinik für Akutgeriatrie
    Krankenhaus Schleiden

Kontakt

Krankenhaus Schleiden
Klinik für Akutgeriatrie
Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Sekretariat: Anja Bestling, Claudia Becker
Telefon: 0 22 52 / 30 44 39
Telefax: 0 22 52 / 30 44 85

Telefon: 0 24 45 / 87-64 33 (Station)
Telefon: 0 24 45 / 87-158 (Station)

E-Mail an die Klinik

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Stationsärzte 15.00 Uhr–15.30 Uhr  
Chefarzt und Leitender Abteilungsarzt 15.00 Uhr–15.30 Uhr und nach Vereinbarung über das Sekretariat  
  Bitte halten Sie sich an die Terminvereinbarungen. Nur so sind eine optimale Koordination und ein patientenorientierter Ablauf zu gewährleisten.  

Patienten mit pflegebedürftigen Angehörigen
Geriatrische Patienten weisen in der Regel ein höheres Lebensalter auf und haben bisweilen Lebenspartner, die einer besonderen Pflege und nicht alleine zu Hause gelassen werden können. Die damit verknüpften Probleme können Sie bereits bei der ambulanten Vorstellung mit uns besprechen. Im Geriatrischen Zentrum Zülpich besteht die Möglichkeit derart pflegebedürftige Lebenspartner für den Zeitraum des stationären Behandlungsaufenthalts des geriatrischen Patienten in der Kurzzeitpflege aufzunehmen und mitzubehandeln.

Besuchszeiten

vormittags 11.00 Uhr–12.00 Uhr

nachmittags 15.00 Uhr–20.00 Uhr

Zusätzliche Besuchszeiten können gerne individuell mit dem Stationspersonal vereinbart werden.

Vita

11/1983 Approbation als Arzt (Universität Würzburg)  
07/1984 Promotion zum Dr. med. mit der Note Magna cum laude (Universität Würzburg)  
01/1984–02/1986 Assistenzarzt im Kreiskrankenhaus Volkach am Main (Chirurgische Fachklinik, Chefarzt Dr. med. Otte)  
03/1986–07/1988 Assistenzarzt in der Hartwald-Rehabilitationsklinik der BfA, Bad Brückenau (Gastroenterologische Fachklinik, Ltd. Arzt Prof. Dr. med. Zilly)  
08/1988–08/1993 Assistenzarzt im Ev. Krankenhaus Witten/Ruhr – Lehrkrankenhaus der Universität Witten-Herdecke (Innere Abteilung, Chefarzt Prof. Dr. med. Gallenkamp)  
11/1992 Anerkennung zum Führen der Bezeichnung „Arzt für Innere Medizin“ (Ärztekammer Westfalen-Lippe)  
09/1993–03/1996 Oberarzt im St. Bonifatius-Hospital Lingen/Ems – Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (Fachabteilung Geriatrie, Chefarzt Prof. Dr. Dr. G. Kolb) (Bundesmodelleinrichtung)  
11/1993 Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin (Ärztekammer Niedersachen)  
06/1996 Anerkennung der fakultativen Weiterbildung „Klinische Geriatrie“ (Ärztekammer Nordrhein)  
09/1996 Anerkennung zum Führen der Zusatzbezeichnung „Physikalische Therapie“ (Ärztekammer Nordrhein)  
seit 04/1996 Chefarzt der Medizinischen Klinik 3 (Akutgeriatrie/Frührehabilitation) im Kreiskrankenhaus Mechernich – Lehrkrankenhaus der Universität zu Bonn  
seit 04/1996 Lehrauftrag der Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn für das Fachgebiet Geriatrie im Rahmen der klinisch praktischen Ausbildung im Kreiskrankenhaus Mechernich  
ab 07/1997 Zusätzlich Leitender Arzt der Brabenderklinik (Abteilung für Geriatrische Rehabilitation) im Geriatrischen Zentrum Zülpich  
2004–2006 Masterstudiengang „Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen“  
seit 2005 Stv. ärztlicher Direktor der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH  
2006 Master of Arts (M.A.)  
2006 Eröffnung der Geriatrischen Tagesklinik in der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH  
     

Ehrenämter

seit 1997 Gruppenarzt der Parkinson-Regionalgruppe Euskirchen e. V.
2001–2007 Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Kreis Euskirchen e. V.
seit 2003 Gründungsmitglied von N.E.S.T. e. V. (Netzwerk im Kreis Euskirchen für Sterbe- und Trauerbegleitung)

Fachgebiet

  • Geriatrische Tagesklinik / Patienten in der Tagesklinik
  • Geriatrische Tagesklinik / Tagesablauf in der Klinik
  • Geriatrische Tagesklinik / Aufnahme in die Tagesklinik
  • Krankenhaus Mechernich / Akutgeriatrie
  • Krankenhaus Schleiden / Akutgeriatrie
  • Zentren / Zentrum für Alterstraumatologie
  • Akutgeriatrie / Einweisungsdiagnosen
  • Akutgeriatrie / Geriatrisches Assessment
  • Rehabilitation / Geriatrische Tagesklinik

Geriatrische Tagesklinik / Patienten in der Tagesklinik

Die Geriatrische Tagesklinik richtet sich an Patientinnen und Patienten, die ...

  • ... nicht (mehr) stationär behandelt werden müssen, für die aber die ambulante medizinische Hilfe nicht ausreicht
  • ... aus der vollstationären Behandlung zurück in den häuslichen Bereich entlassen werden, wenn die medizinisch-geriatrische Therapie einschließlich der Behandlung bestehender funktioneller Ausfälle noch nicht abgeschlossen ist
  • ... nach Überwindung des akuten Krankenhausstadiums noch regelmäßiger ärztlicher Kontrolle und spezifisch geriatrischer, vorwiegend rehabilitativer Therapie bedürfen
  • deren Leiden noch diagnostisch zu klären sowie medizinisch und rehabilitativ zu behandeln sind  

Eine Aufnahme in die Geriatrische Tagesklinik erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen wie der täglichen Transportfähigkeit des Patienten. Die Krankheitsbilder, die hier von uns behandelt werden, können dabei ganz unterschiedlich sein.  

Geriatrische Tagesklinik / Tagesablauf in der Klinik

  • ab 7.30 Uhr Abholung von zu Hause durch unseren Fahrdienst
  • bis ca. 9.00 Uhr Ankunft, anschließend Einzel- und Gruppentherapien
  • ca. 12.00 Uhr Mittagessen, anschließend Ruhepause möglich (Betten vorhanden)
  • danach Einzel- und Gruppentherapien
  • Rücktransport am Nachmittag durch unseren Fahrdienst  

Geriatrische Tagesklinik / Aufnahme in die Tagesklinik

Die Aufnahme in die Geriatrische Tagesklinik erfolgt entweder nach einem stationären Aufenthalt direkt aus der Klinik, durch externe Einweisung des Haus- oder Facharztes oder aus einem Heim.

Voraussetzungen sind:

  • Rehabilitationsfähigkeit, -bedürftigkeit und -willigkeit
  • zumindest begrenzte Gehfähigkeit
  • Rollstuhlmobilität mit selbstständigem Transfer
  • gesicherte häusliche Versorgung über Nacht, an Wochenenden und Feiertagen
  • Entfernung von Wohnort zur Tagesklinik nicht mehr als ca. 30 Minuten
     

Eine tagesklinische Behandlung ist nicht möglich bei:

  • starker Verwirrtheit oder Weglauftendenz
  • Stuhlinkontinenz
  • überwiegender Bettlägerigkeit oder Pflegebedürftigkeit
  • schwerwiegenden Erkrankungen, die einer vollstationären Behandlung bedürfen
     

Mögliche Einweisungsdiagnosen sind:

  • Zustandsverschlechterung mit drohender Verminderung der Selbstständigkeit
  • Amputationen und arterielle Verschlusskrankheiten
  • degenerative oder entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates (Osteoporose/Arthrosen/rheumatoide Arthritis)
  • Demenz im beginnenden und mittleren Stadium (Memory Clinic)
  • Durchblutungsstörungen
  • Frakturen (Oberarm- und Schenkelhalsfrakturen)
  • Gelenkoperationen
  • Hirngefäßerkrankungen (Schlaganfall)
  • Lungen- und Gefäßerkrankungen
  • neurologische Erkrankungen (Morbus Parkinson/periphere Lähmungen/Polyneuropathien)
  • antikoagulierte Patienten (Selbstkontrolle mit CoaguCheck®)
  • Schwindelsymptomatik
  • Stoffwechselerkrankungen (Diabetes Mellitus)
  • Sturzsyndrom
  • Verschlechterung chronischer Erkrankungen nach Akutereignissen
  • Zustand nach Herzinfarkt/Herzinsuffizienz

Krankenhaus Mechernich / Akutgeriatrie

  • Akutgeriatrie

Krankenhaus Schleiden / Akutgeriatrie

  • Akutgeriatrie

Zentren / Zentrum für Alterstraumatologie

  • Zentrum für Alterstraumatologie

Akutgeriatrie / Einweisungsdiagnosen

Indikation zur Aufnahme in die Akutgeriatrie

Folgende Krankheitsbilder können die Aufnahme in die Klinik für Akutgeriatrie erforderlich machen:

  • akuter Schlaganfall nach Versorgung auf der Internistischen Intensivstation; ein Team von Spezialisten stellt eine Frührehabilitation (auch für jüngere Patienten) bzw. Rehabilitation während der Akutbehandlung sicher, die eingeleiteten Maßnahmen können in einer Einrichtung wie der Brabenderklink im Geriatrischen Zentrum Zülpich (Geriatrische Rehabilitation) bis zum Erreichen des Therapieziels konsequent fortgesetzt werden
  • akute kardiale Dekompensation bei während der Voraufenthalte ausreichend fachkardiologisch abgeklärten Patienten, bei denen ein konservatives Prozedere durch gegebenenfalls invasive diagnostische Maßnahmen bereits festgelegt ist
  • akute Verschlechterung chronisch-obstruktiver Lungenwegserkrankungen
  • Infekte im Alter wie Pneumonie oder akute Harnwegsinfekte mit Komplikationenakuter Schub eines Morbus Parkinson
  • Entgleisungen von Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen)
  • akute Verschlechterung oder Diagnostik eines dementiellen Syndroms und dessen Differenzialdiagnose sowie dessen Therapie
  • Exsikkose (Austrockung), Kachexie (Abmagerung) und Nahrungsverweigerung zur Abklärung und Therapiekonservativ zu therapierende chronische, arterielle und venöse Durchblutungsstörungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • konservativ zu behandelnde orthopädische Erkrankungen und akute Folgen fortschreitender Osteoporose
  • Arzneimittelintoxikation und Nebenwirkungen
  • rezidivierende Stürze und Synkopen zur Abklärung
  • Basisdiagnostik Inkontinenz
  • Dekubitusbehandlung

Akutgeriatrie / Geriatrisches Assessment

Geriatrisches Assessment

Im sogenannten Geriatrischen Assessment werden die Patienten nach allgemeingültigen Empfehlungen untersucht. Die ärztliche Behandlung älterer Menschen orientiert sich an einem integrierten sozialmedizinischen Konzept, das folgende Aspekte beinhaltet:

Medizinische Diagnostik

  • EKD, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • abdominelle, kardiale und angiologische Sonografie (Ultraschall), z. T. farbkodiert
  • Gastroskopie (Magenspiegelung)
  • Rekto-Sigmoidoskopie (Spiegelung des Krummdarms)
  • kleines und erweitertes medizinisch-internistisches Labor
  • Basisabklärung Inkontinenz
  • Basisabklärung Demenz
  • Basisabklärung Seh- und Hörstörungen
  • Abklärung von Sturzursachen


Psychometrie

  • Mini Mental Test nach Folstein (Demenz und Delir)
  • Clock-Completion-Test (Hirnleistungsstörungen)
  • SKT – Syndromkurztest nach Erzigkeit (Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen)
  • GDS – geriatrische Depressionsskala
  • HIS – Ischämieindex nach Hachinski (Demenz)


Funktionstests

  • Barthel-Index ADL/IADL (Aktivitäten des täglichen Lebens)
  • Motilitätstest nach Tinetti (Sturzneigung)
  • Esslinger Transferskala (Transfer Bett/Rollstuhl)
  • Diagnostik von Schlaganfallpatienten nach Bobath 
     

Aktivierende Pflege nach Bobath 
Beim Bobath-Konzept handelt es sich um einen rehabilitativen Ansatz in Therapie und Pflege von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Es wird multidisziplinär von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Pflegekräften umgesetzt, u. a. bei Patienten mit Schlaganfall, Multipler Sklerose und Morbus Parkinson. 

Logopädie 
Verschiedene Sprach- und Sprechstörungen werden u. a. mithilfe des Aachener Aphasietests (AAT) genauer diagnostiziert und gezielt behandelt. Darüber hinaus werden auch Kau- und Schluckstörungen therapiert. 

Krankengymnastik und Physikalische Therapie 
Neben dem Bobath-Konzept gehören hierzu beispielsweise

  • Gehtraining
  • Beckenbodengymnastik bei Inkontinenz
  • Anpassung von Gehhilfsmitteln
  • Massage
  • Bäder
  • Elektrotherapie


Ergotherapie

  • Training von Aktivitäten des täglichen Lebens (Frühstückstraining, Anziehtraining, Kochen und Einkaufen)
  • Diagnostik und Behandlung von Hirnleistungsstörungen
  • Motorisch-funktionelle Behandlung der oberen Extremität 
  • Hilfsmittelanpassung, -training und -verordnung 

Rehabilitation / Geriatrische Tagesklinik

  • Geriatrische Tagesklinik