• Dr. med. Miriam Wirtz

    Oberärztin
    Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
    Krankenhaus Mechernich

Kontakt

Krankenhaus Mechernich
Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
St. Elisabeth-Straße 2–6
53894 Mechernich

Sekretariat: Nathalie Pohl-Possmann
Telefon: 0 24 43 / 17-10 14
Telefax: 0 24 43 / 17-13 13

E-Mail an die Klinik

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Anästhesie-Sprechstunde Mo.–Fr. 10.00 Uhr–14.00 Uhr
Schmerzambulanz Termin nach Vereinbarung unter Telefon 0 24 43 / 17-10 14
Anästhesie-Ambulanz Telefon: 0 24 43 / 17-13 16
Eigenblutspende Termin nach Vereinbarung über die operative Abteilung täglich ab 10.30 Uhr
PDA-Sprechstunde Mo.–Fr. 10.00–14.00 Uhr (ohne Voranmeldung)

Vita

1998–2005 Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln
2006 Approbation als Ärztin
2006–2011 Assistenzärztin, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Krankenhaus Merheim
2011–2013 Fachärztin für Anästhesiologie, Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Krankenhaus Merheim
2013–2016 Notärztin Stadt Köln
2014–2015 Kinderanästhesie, Kinderklinik Amsterdamer Straße, Köln Riehl
seit 2016 Oberärztin, Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH

Anerkennungen und Qualifikationen

2011 Fachärztin Anästhesiologie
2012 Fachkunde Rettungsdienst
2013 Zusatzbezeichnung Intensivmedizin
2013 Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
2014-2015 Kinderanästhesie, Kinderklinik Amsterdamer Straße, Köln Riehl
2015 Anästhesie-fokussierte Sonographie der DGAI (AFS) Modul 1–5
2015 interdisziplinärer DEGUM-Kurs Notfallsonographie, Teil I & II: fokussierte Echokardiographie
2015 Ultraschall in der Akut- und Intensivmedizin "Thorax- und Lungensonographie" (AK Notfallsonographie der DEGUM)
2016/2017 Basiskurs + Modul 1 Palliativmedizin
2016 Kenntnisse Strahlenschutz
2016 Curriculum Schmerztherapie
2016 Promotion an der Universität zu Köln, Institut für Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie

Mitgliedschaften

  • Bund Deutscher Anästhesisten (BDA)
  • Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)
  • Marburger Bund
  • Notfallmedizin / Schockraummanagement
  • Krankenhaus Mechernich / Anästhesiologie

Notfallmedizin / Schockraummanagement

Schwerverletzenversorgung

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 30.000 Menschen ein unfallbedingtes, schweres Polytrauma. Darunter versteht man die gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wovon eine oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist. Das Trauma ist die häufigste Todesursache der Altersgruppe unter 45 Jahren. Ein hoher Prozentsatz der Polytrauma-Opfer stirbt bereits am Unfallort oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme in die Klinik. Wegen dieses engen Zeitrahmens hängt die Überlebens- und Heilungschance von Unfallopfern besonders von der Qualität der klinischen Erstversorgung im sogenannten „Schockraum“ ab.

Schockräume befinden sich sowohl im Krankenhaus Mechernich als auch im Krankenhaus Schleiden.

Schwerpunktkrankenhaus für traumatologische Patienten

Am Krankenhaus Mechernich wurde unter Berücksichtigung der aktuellen fachlichen Leitlinien und Empfehlungen ein modernes Schockraumkonzept entwickelt, das regelmäßig Anwendung findet und zudem stetig weiterentwickelt und optimiert wird. 

Dieses Konzept beinhaltet die Definition der technischen und personellen Ausstattung unseres Schockraums, die Festlegung des Alarmierungswegs sowie die Darstellung eines standardisierten und an Prioritäten orientierten Ablaufs der Diagnostik und Therapie innerhalb der ersten Stunde nach Aufnahme (sog. „Golden Hour of Shock“) des polytraumatisierten Patienten.

Alarmierung des Schockraumteams

Die Alarmierung des Schockraumteams erfolgt umgehend, nachdem dem diensthabenden (Unfall-)Chirurgen durch die Feuerwehrleitstelle ein Polytrauma angekündigt wurde. Der Einsatz im Schockraum hat absolute Priorität: Nach Alarmierung findet sich das Schockraumteam innerhalb von fünf Minuten in der chirurgischen Ambulanz ein, um den Patienten in Empfang zu nehmen. Wenn der  Rettungshubschrauber (RTH) eintrifft, wird der Patient bereits am Hubschrauberlandeplatz erwartet und sofort in den Schockraum gebracht.

Ablauforganisation

Zentrale Bedeutung in unserem Schockraumkonzept hat die an Prioritäten orientierte Diagnostik und Therapie des polytraumatisierten Patienten innerhalb der ersten 60 Minuten nach Eintreffen im Krankenhaus. Ziel dieses klar strukturierten Ablaufs ist die Durchführung und Dokumentation der relevanten Diagnostik zur Sicherstellung bzw. Wiederherstellung der vitalen Funktionen des polytraumatisierten Patienten in kürzester Zeit. Aufgrund des hohen Standards des Schockraumkonzepts sowie der guten interdisziplinären Zusammenarbeit und fachlichen Kompetenz innerhalb des Schockraumteams garantieren wir eine zuverlässige Erst- und Weiterversorgung polytraumatisierter Patienten.

Krankenhaus Mechernich / Anästhesiologie

  • Anästhesiologie