• Dr. med. Norbert Seeger

    Facharzt für Innere Medizin
    MVZ am Kreiskrankenhaus Mechernich

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MVZ am Kreiskrankenhaus Mechernich
Stiftsweg 17
53894 Mechernich

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Telefax: 0 24 43 / 17-19 81
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Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Mo.–Fr. 9.00 Uhr–12.00 Uhr
Di. 16.00 Uhr–19.00 Uhr
Do. 14.00 Uhr–18.00 Uhr

Vita

1981–1988 Studium der Humanmedizin, RWTH Aachen
  Marienhospital Aachen
  Malteser Krankenhaus Jülich – Abteilung für Chirurgie
  St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf – Abteilung für Innere Medizin (Assistenzarzt)
  Krankenhaus Schleiden – Abteilung für Innere Medizin (Oberarzt)
  eigene Praxis als fachärztlich tätiger Internist (Kall)

Fachgebiet

  • Darmkrebszentrum / Darmkrebstherapie
  • Darmkrebszentrum / Darmkrebsfrüherkennung
  • Darmkrebszentrum / Darmkrebsfrüherkennung
  • Darmkrebszentrum / Darmkrebsnachsorge
  • Darmkrebszentrum / Was ist Darmkrebs?
  • Darmkrebszentrum / Häufige Fragen zu Darmkrebs
  • Zentren / Darmkrebszentrum
  • Innere Medizin / Leistungsübersicht

Darmkrebszentrum / Darmkrebstherapie

Therapieverlauf

Die Darmkrebstherapie ist auf das individuelle Krankenbild des Patienten abgestimmt und folgt somit nicht einem bereits festgelegten Verfahrensablauf. Am Beginn der Therapie steht das sogenannte Staging, eine schematische Zuordnung zu einem Krankheitsstadium. Für diese Klassifizierung dienen die Ergebnisse der vorangegangenen Untersuchungen als Grundlage. Anhand der schematischen Zuordnung wählen die Fachärzte dann die am besten geeignete Therapie für den Patienten.

Für die Darmkrebstherapie stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • kurative Operation (heilende Operation)
  • palliative Operation (Minderung der Beschwerden) 
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie  
     

Das generelle Ziel der Therapie ist die vollständige Entfernung des Darmkrebses und die nachfolgend dauerhafte Heilung. Befindet sich der Tumor schon in einem fortgeschrittenen Stadium, zielt die Therapie auf eine Linderung der Beschwerden ab. Abhängig vom Krankheitsstadium ist der erste Schritt meist die chirurgische Entfernung des Darmkrebses. Durch die Operation kann oft frühzeitig eine vollständige Heilung erzielt werden. Wenn sich bereits Metastasen gebildet haben, besteht durch den Eingriff die Möglichkeit, Beschwerden zu lindern. Therapiemaßnahmen wie Chemotherapie oder Bestrahlung werden, abhängig vom Krebsstadium und den Ergebnissen der Operation, ergänzend durchgeführt. Zweck der Chemotherapie oder Bestrahlung sind beispielsweise:

  • Verkleinerung des Tumors
  • Schmerzreduktion
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Verminderung von Rückfällen
     

Die einzelnen Therapiemaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Erkrankung werden von den Fachärzten protokolliert und in einer Patientendokumentation festgehalten. Somit können die einzelnen Schritte der Therapie detailliert nachvollzogen werden. Der Patient erhält zu Beginn der Therapie zusätzlich einen Ordner, in dem ausführliche Informationen zur Darmkrebserkrankung, organisatorischen Abläufen wie vereinbarten Terminen sowie Kontaktdaten der wichtigsten Ansprechpartner im Darmkrebszentrum enthalten sind. Vorliegende Befunde werden darin ebenfalls abgeheftet.

Unser Ziel ist es, den jeweiligen Behandlungsablauf für den Patienten einfach und transparent zu machen, damit er sich im Darmkrebszentrum gut aufgehoben fühlt.

Standorte

Krankenhaus Mechernich

St. Elisabeth-Straße 2-6
53894 Mechernich

Telefon-Zentrale: 0 24 43 / 17-0

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MVZ am Kreiskrankenhaus Mechernich

Stiftsweg 17 und Im Distelchen 1
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Darmkrebszentrum / Darmkrebsfrüherkennung

Früherkennung und Diagnostik

Mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu. Etwa 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen treten nach dem 50. Lebensjahr auf. Durch verschiedene Untersuchungsmethoden kann die Entstehung von Darmkrebs jedoch frühzeitig entdeckt werden, wodurch sich die Heilungschancen deutlich vergrößern.

Mögliche Früherkennungsmethoden sind:

  • Tastuntersuchung (digital-rektale Untersuchung)
  • Okkultbluttest (Hämocculttest)
  • Darmspiegelung (Koloskopie) und Gewebeentnahme
     

Die wichtigste Methode zur Früherkennung ist die Darmspiegelung. Wir empfehlen die Koloskopie ab dem 55. Lebensjahr. Diese kann bei niedergelassenen Internisten – wie z. B. Dr. Norbert Seeger im Medizinischen Versorgungszentrum am Kreiskrankenhaus Mechernich– erfolgen oder direkt in der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie.

Ist die Koloskopie ohne Befund und der Patient hat keine Beschwerden, muss er erst in zehn Jahren wieder kommen. Sind Polypen vorhanden, werden diese bereits bei der Untersuchung entfernt.

Lässt sich dagegen ein Tumor nachweisen, müssen weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um zu ermitteln, inwieweit er sich ausgebreitet hat und ob benachbartes Gewebe betroffen ist. Hierzu wird der Patient vom Internisten an die entsprechenden Fachleute weitergeleitet. Sie wenden zur weiterführenden Untersuchung modernste Methoden an:

  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie/Endo­sonografie)
  • Computertomografie (CT)
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Virtuelle Koloskopie
  • Positronenemissionstomografie (PET)
  • Thorax-Röntgenbild
  • Laboruntersuchungen
     

Anhand der vorliegenden Ergebnisse stimmen die kooperierenden Fachärzte in der Tumorkonferenz die nachfolgenden Schritte ab und legen die individuell auf den Patienten angestimmte Therapie fest.
Man sollte immer bedenken: Frühzeitig erkannt, ist Darmkrebs heilbar!

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Darmkrebszentrum / Darmkrebsnachsorge

Rehabilitation und Nachsorge

Im Anschluss an die Therapie beginnt die Nachsorgebehandlung, die darauf abzielt den Patienten wieder auf das normale Leben vorzubereiten. Die medizinische und psychische Betreuung übernehmen Ärzte und Fachkräfte des Darmkrebszentrums, kooperierender Einrichtungen sowie der jeweilige Hausarzt.

Die medizinische Nachsorge bei Darmkrebs ist für den Therapieerfolg besonders wichtig. Durch die langfristige Überwachung des Gesundheitszustandes sind eventuell auftretende Krankheits- oder Therapiefolgen frühzeitig festzustellen und können direkt behandelt werden.

Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen ambulant oder stationär und werden beispielsweise von der pro medik concept GmbH & Co. KG im Krankenhaus angeboten.

Nachsorgetermine sollten unbedingt wahrgenommen werden!

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Darmkrebszentrum / Was ist Darmkrebs?

Darmkrebs kurz erklärt

Darmkrebs betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen. Die Krebserkrankung entwickelt sich in den meisten Fällen aus gutartigen Vorformen, die man Adenome oder auch Polypen nennt. Aus den gutartigen Geschwülsten können sich mit der Zeit bösartige Tumore bilden. Zu diesen zählen die kolorektalen Karzinome. Dies sind Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms und des Enddarms.

Die genauen Gründe für die Entstehung von Darmkrebs und die Tumorbildung durch die Polypen sind nicht endgültig geklärt. Bekannt sind jedoch Faktoren, die das Risiko einer Darmkrebserkrankung erhöhen. Hierzu zählen:

  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • bereits aufgetretene Bildungen von Darmpolypen
  • Ernährung und Lebensstil
  • vermehrte (Darm-)Krebserkrankungen in der Familie
  • erblich bedingte Veranlagung
     

Die Heilungschancen von Darmkrebs sind abhängig vom jeweiligen Krankheitsstadium. Je früher der Krebs erkannt wird, desto größer ist die Chance auf eine Heilung. Im Darmkrebszentrum Mechernich bieten wir daher verschiedene Vorsorgeuntersuchungen an.

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Darmkrebszentrum / Häufige Fragen zu Darmkrebs

Werden die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen von der Krankenkasse übernommen?

Im Sinne der Darmkrebsfrüherkennung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für den jährlichen Okkultbluttest und die Austastung des Mastdarms bei einem Patientenalter ab 50 Jahre. Ab dem 55. Lebensjahr werden zusätzlich die Kosten für die erste Darmspiegelung übernommen sowie für eine zweite nach zehn Jahren. Für die Kosten weiterer Untersuchungsmethoden muss der Patient meist selbst zahlen. Bei Darmkrebs in der Familie sollte schon früher Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden. Gesonderte Kostenregelungen ergeben sich aus der individuellen Krankengeschichte und können beim Hausarzt oder den Krankenkassen erfragt werden.

Benötige ich für die Vorsorgeuntersuchung eine Überweisung vom Hausarzt?

Ja, im Darmkrebszentrum Mechernich ist die Vorlage einer hausärztlichen Überweisung erforderlich.

Warum muss ich nur alle zehn Jahre zur Darmspiegelung?

Die Entwicklung von einem Polyp bis hin zum bösartigen Tumor dauert nach medizinischen Erkenntnissen ca. zehn Jahre. Werden daher bei der ersten Darmspiegelung keine Auffälligkeiten wie Polypen entdeckt, ist das Risiko sehr gering innerhalb der nächsten Jahre an Darmkrebs zu erkranken.

Wo kann ich eine Darmspiegelung durchführen lassen?

Für die Darmspiegelung sollten Sie einen erfahrenen Spezialisten (Gastroenterologen) aufsuchen. Die Untersuchung kann in der Praxis oder ambulant im Krankenhaus durchgeführt werden. Im Darmkrebszentrum Mechernich ist die Durchführung einer Darmspiegelung im Medizinischen Versorgungszentrum am Kreiskrankenhaus bei Dr. med. Norbert Seeger oder in der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie des Krankenhauses Mechernich möglich.

Ist eine Darmspiegelung schmerzhaft?

Bei der etwa 20-minütigen Untersuchung führt der Gastroenterologe das Endoskop in den Mastdarm ein, was viele Patienten als unangenehm empfinden. Auf Wunsch verabreicht der Arzt daher ein Beruhigungsmittel, das den Patienten in einen Dämmerschlaf versetzt.

Wie viel Spüllösung muss ich vor einer Koloskopie nehmen?

Die Spüllösung wird vom Arzt verabreicht, um den Darm vor der Spiegelung zu säubern. Je mehr der Darm gespült wird, desto sauberer ist er und der Arzt kann eine genauere Diagnose stellen. Die Menge hängt von der individuellen Situation ab, daher sollten Sie so viel Lösung wie möglich, jedoch nicht mehr als nötig zu sich nehmen. Die Spülung empfinden einige Patienten als unangenehm, jedoch ist sie eine unumgängliche Maßnahme zur frühzeitigen Entdeckung von Darmkrebs.

Was sind "böse" und "gute" Fette?

Für einen gesunden Darm ist ballaststoffreiche Kost sehr wichtig. Da der Körper aber auch Fette braucht, sollten Sie hier darauf achten, die richtigen zu wählen. Zu den „Guten“ zählen die pflanzlichen Fette wie Butter oder Olivenöl. Tierische Fette, die vor allem in Fleisch zu finden sind, sollten nur in Maßen verzehrt werden.

Wie wahrscheinlich ist es, dass ich einen künstlichen Darmausgang gelegt bekomme?

In den meisten Fällen wird ein künstlicher Darmausgang nur vorübergehend gelegt, z. B. wenn eine chronisch entzündliche Erkrankung des Darms vorliegt, Tumore im Dickdarm, Divertikel oder Verletzungen vorhanden sind. Bei etwa zwei Drittel der Darmkrebspatienten kann der natürliche Darmausgang nach der Therapie erhalten bleiben.

Meine Angehörigen kommen mit meiner Darmkrebs-Diagnose nur schlecht zurecht. Welche Hilfen gibt es für uns?

Das Darmkrebszentrum Mechernich stellt Angehörigen verschiedene Formen der Betreuung zur Verfügung. Dazu zählen die psychotherapeutische Hilfe, die Seelsorge des Krankenhauses Mechernich sowie der Sozialdienst.

Wie stark muss ich mich bei einer Darmkrebserkrankung einschränken?

Im Falle von Darmkrebs sind die Umstellung der Ernährung sowie die Einstellung von belastenden sportlichen Aktivitäten meist unumgänglich. Darüber hinaus sind keine starken Einschränkungen im alltäglichen Tagesablauf zu befürchten, jedoch hängt dies vom individuellen Verlauf der Erkrankung ab.

Zentren / Darmkrebszentrum

  • Darmkrebszentrum Mechernich

Standorte

MVZ am Kreiskrankenhaus Mechernich

Stiftsweg 17 und Im Distelchen 1
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Innere Medizin / Leistungsübersicht

Magen-Darm

  • Sonographie der Bauchorgane und der Nieren (GE Vivid S5)
  • Magenspiegelung (Chip-Endoskopie, NBI-Verfahren, HD-Technik, Zoom-Technik)
  • Darmspiegelung (Chip-Endoskopie, NBI-Verfahren, HD –Technik, Zoom-Technik)
  • Polypektomie und Mucosektomie (Endo-cut)
  • Chromoendoskopie, APC-Koagulation (Methylen, Indigo, Essigsäure)
  • H2-Atemtest

Herz

  • EKG
  • Ergometrie (Fahrrad-Belastungs-EKG)
  • Farbcodierte Duplexechocardiographie (Ultraschall des Herzens)
  • Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung
  • Lungenfunktion

Gefäße

  • Arterienuntersuchung (Doppler-, farbcodierte Duplexsonographie)
  • Venenuntersuchung (Doppler-, farbcodierte Duplexsonographie)
  • Knöchel-Arm-Index-Bestimmung
  • Varizendiagnostik, Phlebothrombosediagnostik

Schilddrüse

  • Ultraschalldiagnostik
  • Hormonbestimmung

Neben diesen Untersuchungsmethoden stehen wir Ihnen gerne beratend und informierend in Fragen der Vorsorge, Früherkennung, Ernährung, Reisemedizin etc. zur Verfügung.

In Fragen des Qualitätsmanagement richten wir uns nach dem QM-Verfahren QU-NO der Kassenärztlichen Vereinigung.

Um hygienisch einwandfrei zu arbeiten richten wir uns streng nach den Richtlinien unserer Fachgesellschaften bzw. des Robert-Koch-Institutes und werden regelmäßig von unabhängigen Laboratorien überprüft.

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