• Dr. med. David Schäfer

    Leitender Abteilungsarzt
    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie
    Abteilung für Fußchirurgie
    Krankenhaus Schleiden

Kontakt

Krankenhaus Schleiden
Abteilung für Fußchirurgie
Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Sekretariat: Ute Döpper, Karin Kings, Andrea Kirfel, Sandra Röhl, Anja Hanf, Silke Jansen
Telefon: 0 24 45 / 87-273
Telefon: 0 24 45 / 87-267

E-Mail an die Abteilung für Fußchirurgie

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Allgemeine Sprechstunde Di, Do 10.00 Uhr–14.00 Uhr
Fr 10.00 Uhr–12.30 Uhr

Fachgebiet

  • Fußchirurgie / Hallux valgus
  • Fußchirurgie / Krallenzehe
  • Fußchirurgie / Spreizfuß
  • Fußchirurgie / Plattfuß
  • Fußchirurgie / Diabetisches Fußsyndrom
  • Fußchirurgie / Nachbehandlung

Fußchirurgie / Hallux valgus

Der Hallux valgus ist wohl die häufigste Erkrankung am Fuß. Er ist gekennzeichnet durch eine Fehlstellung des Großzeh nach innen und das Vortreten des charakteristischen Ballens. Ursachen sind häufig zu enge Schuhe, aber auch Vererbung spielt eine Rolle. Frauen sind etwa 10 mal häufiger betroffen als Männer. 

Abhängig vom individuellen Krankheitsbild verfolgen wir in der Fußchirurgie zunächst immer das Ziel einer konservativen Therapie (z. B. durch Orthesen, Einlagen oder Physiotherapie). Erst wenn hier die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, stehen uns etwa 130 verschiedene Operationsmethoden zur Verfügung die Fehlstellung der Großzehe zu beheben. Nur in Ausnahmefällen sind Versteifungsoperationen oder der Einsatz von Endoprothesen erforderlich. 

Fußchirurgie / Krallenzehe

Krallenzehen zählen zu den sehr häufigen Erkrankungen des Vorfußes. Oftmals sind sie kombiniert mit dem Hallux valgus oder dem Spreizfuß und müssen daher auch unter dem Gesamtaspekt des Fußes gesehen werden.

Zur Behandlung wenden wir gängige operative Verfahren wie Sehnenverlagerungen (FDL-Transfer) an oder wählen knöcherne Operationen, wie die PIP-Arthrodese oder die Operation nach "Hohmann". 

Fußchirurgie / Spreizfuß

Beim Spreizfuß kommt es zu einer Verbreiterung des gesamten Vorfußes, was wiederum zur Folge haben kann, dass die Fußsohle im Ballenbereich stark schmerzhaft wird. Diesen Schmerz der Fußsohle nennt man Metatarsalgie, da die Verursacher des Schmerzes die Mittelfußköpfchen sind. Diese sind im Verhältnis häufig relativ zu lang und durch den Spreizfuß tiefer getreten. Dies nennt man einen metatarsalen Minusindex.

Wenn konservative Therapiemethoden wie Einlagen und Abrollhilfen (z. B. Schmetterlingsohle) nicht mehr greifen, können die Schmerzen sehr gut mit der Operation nach Weil angegangen werden. Dabei verkürzen wir die Mittelfußköpfchen und fixieren es mit einer modernen, sehr kleinen Titanschraube. Diese Operation kann ohne jede Gipsfixierung nachbehandelt werden, so dass eine sofortige Mobilisation in einem Verbandsschuh möglich ist.

Fußchirurgie / Plattfuß

Der Plattfuß ist eine meist angeborene Fehlstellung die in geringer Ausprägung keine krankhafte Veränderung darstellt. Meist machen sich erste Symptome an der Innenseite des Fußes im Verlauf der Tibialis posterior Sehne bemerkbar. Später können Schmerzen unterhalb des Außenknöchels auftreten. Häufig tritt der Plattfuß auch in Kombination mit einem Hallux valgus auf.

Unsere Therapie des Plattfuß richtet sich nach dem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Im ersten Stadium können Sehnenoperationen erste Abhilfe verschaffen. In den fortgeschritteneren Stadien sind dann meist knöcherne Operationen mit Umstellungen am Fersenbein oder aber auch, in fortgeschrittenen Fällen, Arthrodesen (Gelenkversteifungen) des unteren Sprunggelenkes erforderlich.

Fußchirurgie / Diabetisches Fußsyndrom

Das Krankheitsbild des Diabetischen Fußsyndroms ist äußerst komplex. Patienten mit mit dieser Erkrankung leiden sehr häufig an offenen Stellen oder lange bestehenden Geschwüren am Fuß. Bedingt durch die diabetische Erkrankung können auch Nerven-, Gefäß- oder Nierenleiden auftreten. Die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms erfolgt daher bei uns interdisziplinär auf Basis einer genauen und differenzierten Diagnose.

Fußchirurgie / Nachbehandlung

Fast sämtliche Operationen des Vorfußes werden bei uns ohne Gips nachbehandelt. In der Regel erhält der Patient am Operationstag einen speziellen Verbandsschuh, welcher ein schmerzfreies Gehen bereits nach wenigen Tagen erlaubt. Dieser Schuh wird meist für etwa sechs Wochen getragen. Außerdem verwenden wir spezielle Verbandschienen, die den Zehen die nötige Ruhe zum Heilen in der korrigierten Position geben.

Trotz schonender Operationsverfahren, muss am Fuß mit einer Nachbehandlungsdauer von vier bis sechs Wochen gerechnet werden, z.B. bei Arthrodesen des Rückfußes. Dies hängt insbesondere mit der Durchblutung des Fußes zusammen. Wie viele Übungen und zu welchem Zeitpunkt Sie nach einer Operation machen sollen, hängt im Wesentlichen vom gewählten Verfahren ab.