• Dr. med. Vilmos Nagy

    Chefarzt
    Klinik für Urologie
    Krankenhaus Mechernich

Kontakt

Krankenhaus Mechernich
Klinik für Urologie
St. Elisabeth-Str. 2-6
53894 Mechernich

Sekretariat: Bärbel Franzen
Telefon: 0 24 43 / 17-15 01 
Telefon: 0 24 43 / 17-15 02
Telefax: 0 24 43 / 17-15 10

E-Mail an die Klinik für Urologie

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Allgemeine Sprechstunde Mo., Do. 14.30 Uhr–17.00 Uhr
Kontinenzsprechstunde Mo., Do. 14.00 Uhr–17.00 Uhr

Voraussetzung zur Terminvereinbarung ist bei Kassenpatienten die Überweisung eines niedergelassenen Facharztes für Urologie.

Die stationäre Aufnahme ist über die telefonische Vereinbarung mit uns möglich. Notfälle versorgen wir jederzeit.

Fachgebiet

  • Urologie / Bösartige Tumoren
  • Urologie / Harninktoninenz
  • Urologie / Kinderurologie
  • Urologie / Nieren- und Harnleitersteine
  • Urologie / Prostatavergrößerung
  • Urologie / Rekonstruktionen
  • Urologie / Sexualstörungen
  • Urologie / Zeugungsunfähigkeit
  • Kontinenz- und Beckenbodenzentrum / Inkontinenztherapie
  • Kontinenz- und Beckenbodenzentrum / Stressinkontinenz
  • Kontinenz- und Beckenbodenzentrum / Inkontinenz bei Kindern
  • Zentren / Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

Urologie / Bösartige Tumoren

Nierentumore

Diagnostik

  • Ultraschall
  • Computertomografie (CT)
  • Kernspintomografie (MRT)
  • Laboruntersuchungen

Behandlung:

  • operative Entfernung des Tumors mit Erhalt der betroffenen Niere (Tumorenukleation)
  • Entfernung der tumortragenden Niere (Radikale Nephrektomie)
  • medikamentöse Tumortherapie (Chemotherapie)

Harnblasentumore

Diagnostik:

  • Urethrozystoskopie (Harnblasenspiegelung)
  • Ultraschall
  • Computertomografie (CT)
  • Laboruntersuchungen

Behandlung:

  • TUR-Blase (Entfernung des Tumors im Rahmen einer Blasenspiegelung mit einem elektrischen Messer)
  • Zystektomie (komplette Entfernung der Harnblase), mit nachfolgender Harnableitung:
    - Harnblasenersatz aus Dünndarm
    - Ileumconduit (Ableitung des Urins durch die Bauchdecke)
    - katheterisierbarer Pouch (der Patient entleert seinen Urin aus dem Reservoir selbst)
  • medikamentöse Tumortherapie

Prostatakarzinom

Diagnostik:

  • Ultraschall (transrektal)
  • Computertomografie (CT)
  • Prostatabiopsie (Gewebeprobe)
  • Laboruntersuchungen

Behandlung:

  • operative Behandlung (Radikale Prostatektomie)
  • Radiatio (Bestrahlung)
  • medikamentöse Therapie (Hormontherapie/Chemotherapie)

Hodentumore

Diagnostik:

  • Ultraschall
  • Computertomografie (CT)
  • Laboruntersuchungen

Behandlung:

  • operative Therapie
    - Hodenentfernung 
    - Retroperitoneale Lymphadenektomie (ausgedehnte Entfernung der Lymphknoten entlang der großen Bauchgefäße
  • medikamentöse Tumortherapie (Chemotherapie)

Peniskarzinom

Diagnostik:

  • Biopsie (Gewebeprobe)
  • Computertomografie (CT)

Behandlung:

  • operative Behandlung (Laser/(Teil-) Amputation
  • medikamentöse Tumortherapie (Chemotherapie)

Urologie / Harninktoninenz

Die Diagnostik und Behandlung erfolgt durch das Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum Mechernich.  

Diagnostik:

  • urodynamische Untersuchungen
  • endoskopische Untersuchungen

Behandlung:

  • konservative Behandlung (Physiotherapie)
  • medikamentöse Behandlung
  • operative Behandlung
    - Harnröhrenhebung durch suburethrale Bänder (z. B. TVT) (für Frauen)
    - offene OP zur Blasenhebung (OP nach Bruch) (für Frauen)
    - Implantation eines künstlichen Schließmuskels (für Männer) 

Urologie / Kinderurologie

Kinderurologisches Zentrum

Diagnostik und Therapie der Erkrankungen der Harnwege sowie der männlichen Geschlechtsorgane im Kindesalter: 

  • moderne Diagnostik und medikamentöse Therapie von Enuresis (Bettnässen)
  • wiederkehrende Harnwegsinfekte sowie andere Nierenerkrankungen
  • operative Behandlung von Nieren- und Harnleitererkrankungen sowie der männlichen Geschlechtsorgane (z. B. Phimose, Leistenhoden)

Die Kinder werden in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin untergebracht. Viele Operationen können auch ambulant durchgeführt werden.

Urologie / Nieren- und Harnleitersteine

In der Diagnostik und Therapie der Harnsteine wird bei uns moderne Technik eingesetzt:

Diagnostik:

  • Ultraschall
  • Computertomografie (CT)
  • endoskopische Untersuchungen
  • Laboruntersuchungen

Behandlung:

  • Steinzertrümmerungsgerät (ESWL) ohne Narkose
  • Harnleiter- oder Nierenspiegelung
  • Zertrümmerung mit Laser
  • Entfernung mit Spezialinstrumenten
  • eine offene Operation bei Nieren- oder Harnleitersteinen ist nur in Ausnahmefällen erforderlich

Urologie / Prostatavergrößerung

Die gutartige Prostatavergrößerung verursacht häufig bei älteren Männern eine Harnblasenentleerungsstörung bis hin zum Harnverhalt, die behandlungsbedürftig ist.

Diagnostik:

  • urodynamische Untersuchung
  • transrektaler Ultraschalluntersuchungen
  • endoskopische Untersuchungen
  • Laboruntersuchungen

Behandlung:

  • medikamentöse Behandlung
  • operative Behandlung
    - Resektion der Prostata durch die Harnröhre mit Strom (TUR-Prostata)
    - Entfernung der Prostata mittels Holmiumlaser
    - offene Operation (selten erforderlich)

Urologie / Rekonstruktionen

  • Ersatz des Harnleiters durch Blasen- oder Darmanteile
  • Ersatz der Harnblase aus Dünndarm
  • Ersatz der Harnröhre durch eigene Mundschleimhaut
  • Refertilisierung nach durchgeführter Sterilisation (Operation unter Mikroskop)

Urologie / Sexualstörungen

Erektile Dysfunktion

Diagnostik: 

  • Dopplersonografie
  • Testinjektion in den Schwellkörper (selten erforderlich)

Behandlung:

  • medikamentöse Behandlung durch Tabletten
  • medikamentöse Behandlung als Injektion in den Schwellkörper (SKAT) (selten erforderlich)
  • operative Behandlung: Schwellkörperprothese

Urologie / Zeugungsunfähigkeit

Diagnostik: 

  • Spermauntersuchungen
  • Gewebeproben aus dem Hoden

Behandlung:

  • medikamentöse Behandlung
  • Kooperation mit Reproduktionszentrum zur künstlichen Befruchtung 

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum / Inkontinenztherapie

Diagnostik und individuelle Inkontinenztherapie

Zur optimalen Therapie der Inkontinenz ist eine möglichst frühzeitige und detaillierte Diagnostik wichtig. Die Inkontinenz kann vielerlei Ursachen haben, denen wir genau auf den Grund gehen und darauf basierend wir einen individuellen Behandlungsplan für unsere Patientinnen und Patienten aufstellen – mit konservativer oder operativer Versorgung. 

Auch vorhandene Sexualstörungen werden im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Mechernich diagnostiziert und behandelt. 

Egal durch welche Klinik bzw. Sprechstunde ein Patient zu uns kommt, er wird gemeinsam behandelt – so, wie es ihm entspricht. Von der Harninkontinenz sind beispielsweise viele Frauen betroffen, hier arbeiten die Klinik für Urologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe und je nach Alter der Patientin weitere Kollegen aus der Pädiatrie oder Geriatrie zusammen. Bei der Stuhlinkontinenz kommt vor allem die Chirurgie mit ins Spiel.   

Leistungsspektrum:

  • Ansprechpartner für Patienten mit Harn- und Stuhlinkontinenz in allen Altersgruppen
  • Beratung, Diagnostik und Therapie aller Formen der Harn- und Stuhlinkontinenz sowie der Erkrankungen des Beckenbodens
  • enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit der Kliniken im Rahmen der Diagnostik und Therapie
  • spezifische Therapieformen, u. a. vaginale sowie intravesicale Elektrostimulation, Biofeedback-Training, Therapie der Potenzstörung, sacrale Nervenblockade bei Harn- und Stuhlinkontinenz, intravesicale Injektion von Botolinumtoxin
  • operative Harn- und Stuhlinkontinenzchirurgie, Schließmuskelersatz
  • Korrektur des Darm- und Vaginalvorfalles sowie Stabilisierung des Beckenbodens durch Kunststoffnetze
  • Kooperation mit Rehabilitationskliniken
  • Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum / Stressinkontinenz

Inkontinenz bei Frauen

Die so genannte Stressinkontinenz ist mit 35 bis 45 Prozent die am häufigsten auftretende Form bei Frauen. Bei Erhöhung des Drucks in der Harnblase, beispielsweise durch Husten, Niesen, Laufen oder Treppensteigen, kommt es zu einer Störung im Bereich des Harnröhrenverschlusses. 

Auch in der Schwangerschaft kann es durch das zunehmende Gewicht des Kindes zu einer Dehnung und Schwächung der Beckenbodenmuskulatur kommen, so dass dies bei rund 50 Prozent aller Frauen zu einer Stressinkontinenz führt. Zudem kann die Absenkung von Organen im Beckenbereich und die Schädigung des Bandapparates  eine Stressinkontinenz auslösen. In der Regel bessert sich der Zustand nach der Geburt – auch durch eine entsprechende Rückbildungsgymnastik. Nur bei sechs Prozent aller Frauen bleibt die Inkontinenz auch weiterhin bestehen und sollte therapiert werden. 

Bei der operativen Versorgung der Stressinkontinenz bietet sich neben einer Anhebung und Straffung des Scheidengewölbes auch unter anderem die Bandeinlage zur Anhebung der Harnröhre (sogenanntes Tensionfree vaginal tape – TVT) an.

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum / Inkontinenz bei Kindern

Im Kindesalter treten Harn- und Stuhlinkontinenz häufig als Symptome von Fehlbildungen auf, die meist geheilt werden können. Die Klinik für Urologie hat sich auf kindliche Erkrankungen und angeborene Miss- und Fehlbildungen der Harn- und Geschlechtsorgane spezialisiert. Die Kinder werden in Mechernich interdisziplinär behandelt und während des stationären Aufenthalts auf den Stationen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betreut.

Zentren / Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

  • Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Mechernich