• Volker Berthold

    Oberarzt
    Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
    Krankenhaus Mechernich

Kontakt

Krankenhaus Mechernich
Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
St. Elisabeth-Straße 2–6
53894 Mechernich

Sekretariat: Nathalie Pohl-Possmann
Telefon: 0 24 43 / 17-10 14
Telefax: 0 24 43 / 17-13 13

E-Mail an die Klinik

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Anästhesie-Sprechstunde Mo.–Fr. 10.00 Uhr–14.00 Uhr
Schmerzambulanz Termin nach Vereinbarung unter Telefon 0 24 43 / 17-10 14
Anästhesie-Ambulanz Telefon: 0 24 43 / 17-13 16
Eigenblutspende Termin nach Vereinbarung über die operative Abteilung täglich ab 10.30 Uhr
PDA-Sprechstunde Mo.–Fr. 10.00–14.00 Uhr (ohne Voranmeldung)

Anerkennungen und Qualifikationen

2009 Facharzt für Anästhesiologie
2011 Psychosomatische Grundversorgung
2012 Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie
2015 Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
2017 Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Mitgliedschaften

  • Bund Deutscher Anästhesisten (BDA)
  • Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS)
  • Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
  • Akutgeriatrie / Palliativmedizin
  • Notfallmedizin / Schockraummanagement
  • Krankenhaus Mechernich / Anästhesiologie

Akutgeriatrie / Palliativmedizin

Palliativmedizin

Auf der Station der Akutgeriatrie im Krankenhaus Mechernich sind wir auf Patienten mit einer nicht mehr heilbaren Erkrankung, deren Symptomkontrolle besonders aufwändig ist, eingerichtet. Die Linderung von Beschwerden steht an erster Stelle. Ärzte und Pfleger sind entsprechend geschult. Jedes Krankenzimmer kann im Bedarfsfall als Palliativzimmer umgestaltet werden. Zudem gibt es eine Hospizgruppe ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die Schwerkranke und Sterbende auf Wunsch begleiten.

Notfallmedizin / Schockraummanagement

Schwerverletzenversorgung

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 30.000 Menschen ein unfallbedingtes, schweres Polytrauma. Darunter versteht man die gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wovon eine oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist. Das Trauma ist die häufigste Todesursache der Altersgruppe unter 45 Jahren. Ein hoher Prozentsatz der Polytrauma-Opfer stirbt bereits am Unfallort oder innerhalb der ersten 24 Stunden nach Aufnahme in die Klinik. Wegen dieses engen Zeitrahmens hängt die Überlebens- und Heilungschance von Unfallopfern besonders von der Qualität der klinischen Erstversorgung im sogenannten „Schockraum“ ab.

Schockräume befinden sich sowohl im Krankenhaus Mechernich als auch im Krankenhaus Schleiden.

Schwerpunktkrankenhaus für traumatologische Patienten

Am Krankenhaus Mechernich wurde unter Berücksichtigung der aktuellen fachlichen Leitlinien und Empfehlungen ein modernes Schockraumkonzept entwickelt, das regelmäßig Anwendung findet und zudem stetig weiterentwickelt und optimiert wird. 

Dieses Konzept beinhaltet die Definition der technischen und personellen Ausstattung unseres Schockraums, die Festlegung des Alarmierungswegs sowie die Darstellung eines standardisierten und an Prioritäten orientierten Ablaufs der Diagnostik und Therapie innerhalb der ersten Stunde nach Aufnahme (sog. „Golden Hour of Shock“) des polytraumatisierten Patienten.

Alarmierung des Schockraumteams

Die Alarmierung des Schockraumteams erfolgt umgehend, nachdem dem diensthabenden (Unfall-)Chirurgen durch die Feuerwehrleitstelle ein Polytrauma angekündigt wurde. Der Einsatz im Schockraum hat absolute Priorität: Nach Alarmierung findet sich das Schockraumteam innerhalb von fünf Minuten in der chirurgischen Ambulanz ein, um den Patienten in Empfang zu nehmen. Wenn der  Rettungshubschrauber (RTH) eintrifft, wird der Patient bereits am Hubschrauberlandeplatz erwartet und sofort in den Schockraum gebracht.

Ablauforganisation

Zentrale Bedeutung in unserem Schockraumkonzept hat die an Prioritäten orientierte Diagnostik und Therapie des polytraumatisierten Patienten innerhalb der ersten 60 Minuten nach Eintreffen im Krankenhaus. Ziel dieses klar strukturierten Ablaufs ist die Durchführung und Dokumentation der relevanten Diagnostik zur Sicherstellung bzw. Wiederherstellung der vitalen Funktionen des polytraumatisierten Patienten in kürzester Zeit. Aufgrund des hohen Standards des Schockraumkonzepts sowie der guten interdisziplinären Zusammenarbeit und fachlichen Kompetenz innerhalb des Schockraumteams garantieren wir eine zuverlässige Erst- und Weiterversorgung polytraumatisierter Patienten.

Krankenhaus Mechernich / Anästhesiologie

  • Anästhesiologie