• Unfallchirurgie

Die Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie bildet zusammen mit der Klinik für Orthopädie das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Mechernich. Unsere Leistungen decken das gesamte chirurgische Spektrum nach unfallbedingten Verletzungen und deren Folgen ab (muskuloskelettale Chirurgie). 

Als regionales Traumazentrum sind wir im Krankenhaus Mechernich auf die Versorgung von Schwerverletzten mit notwendiger Intensivversorgung spezialisiert. Diese umfasst auch die Behandlung von Traumata und deren Folgen im Kindesalter, die wir in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendmedizin durchführen. Neben der Kindertraumatologie liegt ein weiterer Schwerpunkt unserer chirurgischen Tätigkeit im Bereich der Alterstraumatologie. Diese umfasst hauptsächlich die Versorgung hüftgelenksnaher Oberschenkelfrakturen mit modernen Implantaten, die Behandlung von Knochenbrüchen durch Osteoporose sowie die endoprothetische Versorgung des Schulter- und Hüftgelenks. Spezialisiert haben wir uns auf die Behandlung von Sportverletzungen wie z. B. Verrenkungen, Bänderrisse oder Knorpelschäden.   

Weitere Schwerpunkte sind die Handchirurgie und Fußchirurgie. Das vierte Jahr infolge sind wir ausgezeichnet worden mit dem Fokus-Siegel ‚Top-Mediziner‘ für Fußchirurgie. Chefarzt Prof. Andermahr hat sich auf die komplexen Eingriffe des Fußes (posttraumatische Arthrosen, Plattfüße, plastische Fußchirurgie, etc.) und der Hand (Verletzungen und Frakturen der Handwurzel und der Finger, Dupuytren’sche Kontrakturen, Karpaltunnelsyndrom und Trigger-Finger) spezialisiert. Sämtliche handchirurgischen Eingriffe werden durch die Fachärzte für Handchirurgie in unserer Klinik durchgeführt.

Kleinere bis mittlere chirurgische Eingriffe führen wir im Ambulanten OP-Zentrum in Zülpich (AOPZ) durch.

Auszeichnungen

  • Ellenbogen
  • Fuss
  • Hand
  • Hüfte und Becken
  • Knie
  • Schulter
  • Wirbelsäule
  • Gelenkersatz nach Unfällen
  • Alterstraumatologie
  • Kindertraumatologie
  • Schwerverletzte (Polytrauma)
  • Sporttraumatologie
  • Gutachten

Ellenbogen

Verletzungen am Ellenbogen durch sportliche Überbelastung, nach Stürzen oder Verkehrsunfällen behandeln wir mit modernen Therapiemethoden. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen:

  • Golfer- bzw. Tennisarm
  • handgelenksnahe Speichenbrüche
  • Unterarmbrüche am Schaft
  • Speichenköpfchenfraktur
  • Ellenhakenfraktur
  • Ellenbogenverrenkungen
  • Oberarmbrüche
     

Nach Möglichkeit behandeln wir die Verletzungen zunächst konservativ. Erst wenn die Behandlung nicht den gewünschten Erfolg herbeiführt, nehmen wir einen operativen Eingriff vor. 

Degenerative Ellenbogenerkrankungen 
Häufig folgt auf eine unfallbedingte Verletzung des Ellenbogens, wie z. B. eine Fraktur, eine Arthrose (Verschleiß) des Gelenks. Diese verursacht starke Schmerzen, die bis in den Unterarm und die Schulter ausstrahlen können. Führen konservative Therapiemethoden wie schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente nicht zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden, ist ein operativer Eingriff erforderlich.  

Standorte

Krankenhaus Mechernich

St. Elisabeth-Straße 2-6
53894 Mechernich

Telefon-Zentrale: 0 24 43 / 17-0

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Jonas Andermahr

Direktor
Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie
Krankenhaus Mechernich und Krankenhaus Schleiden
Chefarzt 
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Dr. med. Hans-Peter Gruschwitz

Chefarzt 
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Dr. med. Florian Brenig

Oberarzt
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Dr. med. Patrick Savioz

Oberarzt
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Dr. med. Rena Mahlberg

Funktionsoberärztin
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Fuss

Unsere Schwerpunkte im Bereich der Fußchirurgie liegen auf der konservativen wie operativen Behandlung von Sprunggelenks-, Mittelfuß- und Fersenbeinfrakturen, Achillessehnenrupturen und Bänderrissen. Zudem korrigieren wir viele Fußfehlstellungen durch minimalinvasive Eingriffe.

Degenerative Fußerkrankungen 
Eine anlagebedingte oder erworbene Schwäche von Muskulatur, Sehnen und Bändern führt oft zu schmerzhaften Fehlstellungen im Rück- und Vorfuß. Auch chronisch entzündliche Erkrankungen wie die Rheumatoide Arthritis oder Veränderungen bei Diabetes mellitus (Diabetischer Fuß) führen zu behandlungsbedürftigen Fehlstellungen des Fußes. Ob Schiefzehen, Krallenzehen oder Spreizfüße – viele dieser Fußfehlstellungen können wir bereits durch minimalinvasive Eingriffe korrigieren.   

Im Bereich der Fußchirurgie haben wir eine Spezialsprechstunde eingerichtet. Für Terminabsprachen erreichen Sie unser Sekretariat unter Telefon: 0 24 43 / 17-14 56.

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Direktor
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Krankenhaus Mechernich und Krankenhaus Schleiden
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Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
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Dr. med. Hans-Peter Gruschwitz

Chefarzt 
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
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Dr. med. Florian Brenig

Oberarzt
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
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Dr. med. Patrick Savioz

Oberarzt
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Dr. med. Rena Mahlberg

Funktionsoberärztin
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Krankenhaus Mechernich

Hand

In unserer Klinik sind wir auf die Verletzungen, Frakturen und Erkrankungen der Hand spezialisiert. Die Anmeldung für Verletzte findet in der Notaufnahme statt. Von hieraus werden sie der handchirurgischen Spezialsprechstunde (Prof. Dr. Andermahr, montags von 8.00-12.00 Uhr, Telefon: 0 24 43 / 17-14 56) zugeführt. Krankheitsbilder, die wir behandeln sind:

  • Karpaltunnel Syndrom (CTS)
  • Trigger-Finger (schnellender Finger)
  • Kahnbein Frakturen (Skaphoid-Frakturen)
  • Kahnbein Pseudarthrose
  • Handgelenksarthrosen (Rhizarthrose)
  • Frakturen der Mittelhand und Finger
  • Radiusfrakturen
  • Dupuytren’sche Kontrakturen
  • Tennisellenbogen
  • etc.

Entzündliche Erkrankungen der Sehnen oder Gelenke müssen häufig einer fachhandchirurgische Therapie zugeführt werden. Alle modernen Verfahren der Handchirurgie (Arthroskopie des Handgelenkes, Mikochirurgie, etc. bieten wir an. Ihre Hand ist in guten Händen in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.

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Oberarzt
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Oberarzt
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Funktionsoberärztin
Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
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Hüfte und Becken

Ein Schenkelhalsbruch zählt zu den häufigsten Frakturen bei älteren Menschen. Die Verletzung wird in unserer Klinik vorwiegend operativ therapiert. Dabei verfolgen wir das Ziel, die Mobilität unserer Patienten schnellstmöglich wiederherzustellen und so eine Bettlägerigkeit zu verhindern. Bei älteren Patienten ersetzen wir das Gelenk meist durch eine Endoprothese und wirken so dem Absterben von Knochengewebe (Hüftkopfnekrose) entgegen. Besteht ein Bruch in der Basis des Schenkelhalses erhalten wir das Gelenk durch den Einsatz von Osteosynthesen. Dabei werden Metallimplantate eingesetzt, die während der Bruchheilung die zueinander gehörenden Fragmente fixieren. Diese Operationsmethode führen wir hauptsächlich bei jüngeren Patienten durch.   

Zu unserem Leistungsspektrum im Bereich der Hüftchirurgie zählen zudem Frakturen der Hüftgelenkspfanne oder des hüftgelenksnahen Oberschenkels. Je nach Form und Lokalisation des Bruchs kommen verschiedene operative Lösungen mit komplexen Nagel- und Plattensystemen in Frage. 

Degenerative Erkrankungen des Hüftgelenks 
Unsere Hüfte ist täglich großen Belastungen ausgesetzt und daher besonders anfällig für Abnutzungsprozesse. Extreme sportliche Betätigungen können den Verschleiß des Hüftgelenks beschleunigen. Symptome der häufig auftretenden Hüftgelenksarthrosesind hauptsächlich Anlauf- und Belastungsschmerz sowie Hinken. Wird der Gelenkverschleiß frühzeitig erkannt, bietet sich eine konservative Therapie an. In fortgeschrittenem Stadium oder im Fall von Blockaden im Bewegungsablauf, verhelfen operative Eingriffe wie Umstellungsoperationen (Osteotomien) oder Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) zu einer Schmerzlinderung und verbesserter Beweglichkeit. 

Beckenverletzungen

Beckenbrüche entstehen meist infolge eines Sturzes oder eines Verkehrsunfalls. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, deren Knochen bereits aufgrund von Osteoporose geschwächt sind. Ein Bruch der Hüftgelenkpfanne kann zusätzlich auftreten. In vielen Fällen treten auch Begleitverletzungen an anderen Knochen wie dem Schambein, Darmbein, Sitzbein oder Kreuzbein sowie im Weichteilgewebe, an den Bändern und Organen auf.   

Bei Verkehrsunfällen kommt es bei Beckverletzungen häufig zu schweren inneren Blutungen. Im Rahmen des regionalen Traumanetzwerkes Köln/Bonn behandeln wir jährlich etwa 30 Schwerverletzte.

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Knie

Das Kniegelenk ist das größte und komplexeste, aber auch das anfälligste Gelenk des menschlichen Körpers. Unfallbedingte Verletzungen dieses Gelenks treten häufig bei sportlich aktiven Menschen auf. Zu den typischen Krankheitsbildern zählen Meniskus- und Bänderrisse sowie Knorpelverletzungen. Oft treten diese auch als Begleiterkrankungen kniegelenksnaher Brüche auf. Generell unterscheidet man zwischen Brüchen des unteren Anteils des Oberschenkelknochens und Schienbeinkopfbrüchen. Bei der Wahl des Operationsverfahrens spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Alter, Beruf, sportliche Tätigkeiten, sonstige Verletzungen, etc. 

Daher sind eine gründliche Anamnese und eine genaue körperliche Untersuchung entscheidend für die individuelle Fall-Entscheidung unseres Ärzteteams.   

Degenerative Erkrankungen des Kniegelenks 
Unter Kniegelenksarthrose fasst man alle verschleißbedingten Erkrankungen des Kniegelenks, die sich durch eine zunehmende Zerstörung des Gelenkknorpels sowie der Gelenkstrukturen (Knochen, Gelenkkapsel, gelenknahe Muskulatur) bemerkbar machen. Konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Bewegungstraining, Schmerztherapie oder Verabreichung entzündungshemmender Medikamente wirken der Verschleißerscheinung entgegen. Bei starkem Verschleiß und einhergehenden Folgeerscheinungen können auch Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) bzw. Achskorrekturen (Osteotomien) notwendig sein.

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Schulter

Erkrankungen des Schultergelenks 
Das Schultergelenk ist das beweglichste Kugelgelenk im Körper. Aufgrund des anatomischen Aufbaus und regelmäßigen Über- oder Fehlbelastungen kann eine Vielzahl möglicher Beschwerden auftreten. 

Zu unseren Leistungsschwerpunkten zählt besonders die nicht-operative wie operative Versorgung von unfallbedingten Frakturen. Leichte Brüche therapieren wir konservativ, d. h. mittels krankengymnastischer Übungen. Schwere Knochenverletzungen oder Knochenverschiebungen behandeln wir operativ mit entsprechend stationärer Nachsorge. 

Zu den häufigsten Erkrankungen, die wir an der Schulter behandeln, zählen:  

Schultereckgelenkssprengung 
Besonders bei Sportlern tritt oft eine sogenannte Schultereckgelenkssprengung infolge von Stürzen auf. Dabei reißen die stabilisierenden Bänder und die Gelenkkapsel teilweise oder ganz und können so ihre stabilisierende Funktion nicht mehr erfüllen. Schultereckgelenkssprengungen gehen fast immer mit einer Ausrenkung der Schulter einher. Treten solche Ausrenkungen (Luxationen) bei einem Patienten mehrfach auf, liegt eine Schulterinstabilität vor. Die Schultereckgelenkssprengung lässt sich, nach einer ausführlichen Anamnese, mittels Röntgenaufnahme und Ultraschall feststellen. Eine frühzeitige Erkennung begünstigt eine konservative Therapie. Starke Risse müssen dagegen operativ durch einen minimal Eingriff behandelt werden. 

Rotatorenmanschettenriss 
Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln und trägt entscheidend zur Stabilisation und somit zur Beweglichkeit der Schulter bei. Unfallbedingt oder durch Fehlbelastungen können Risse in einer oder mehreren Sehnen auftreten. Werden diese nicht frühzeitig behandelt, entsteht eine Instabilität in der Schulter, die einen Verschleiß des Gelenks verursacht und zu starken Schmerzen mit einhergehender Bewegungseinschränkung führt. 
Kleinere Risse lassen sich durch konservative Maßnahmen wie Injektionen, entzündungshemmende Medikamente oder Physiotherapie therapieren. Größere Risse müssen dagegen operativ, z. B. über eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) verschlossen werden. Die postoperative Ruhigstellung der Schulter bewirkt eine Schultersteifheit, der durch intensive Physiotherapie entgegengewirkt werden kann. In der Regel sind Patienten mit dieser Erkrankung nach sechs bis neun Monaten wieder beschwerdefrei. 

Degenerative Erkrankungen der Schulter 
Zu den degenerativen Erkrankungen des Schultergelenks zählt unter anderem das Engpasssyndrom (Impingement) der Schulter. Als Ursachen des Engpasssyndroms gelten eine angeborene knöcherne Ausziehung am Schulterdach sowie Verschleißerscheinungen des Schultereckgelenks. Meist lassen sich die Beschwerden bereits durch konservative Behandlungsmethoden wie gezielte Krankengymnastik und Schonung des Gelenks lindern. Ist eine operative Entfernung von Knochenanteilen notwendig, erfolgt diese in der Regel durch eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung). Weitere Informationen zum Engpasssyndrom der Schulter und den fachübergreifenden Behandlungsmöglichkeiten im Kreiskrankenhaus finden Sie in der Klinik für Orthopädie.

Schlüsselbeinverletzungen

Stürze wie beispielsweise vom Fahrrad, beim Fussballspielen oder beim Skilaufen zählen zu den Hauptursachen für eine Schlüsselbeinfraktur. In der Regel therapieren wir dieses Krankheitsbild konservativ mit einem sogenannten „Rucksackverband“, der eine Stabilisierung und Ruhigstellung des Schlüsselbeins bewirkt. Komplizierte Brüche, bei denen z. B. die Bruchstücke verschoben sind, sollten operativ  behandelt werden. Hier präferieren wir das moderne Operationsverfahren der sogenannten Prevot-Nagelung. Dabei wird eine Schienung durch einen Titannagel hergestellt, der das Schlüsselbein stabilisiert. Der Eingriff erfolgt minimal-invasiv, sodass schon wenige Tage nach der OP physiotherapeutische Übungen möglich sind. In der Regel ist der Bruch nach acht bis zwölf Monaten verheilt und der Nagel kann dann wieder entfernt werden.

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Wirbelsäule

Bei Wirbelbrüchen kann es zu Lähmungserscheinungen durch Nervenverletzungen kommen. Eine genaue Diagnostik, einschließlich Röntgenuntersuchungen der Wirbelsäulensegmente, ist für uns daher besonders wichtig. Aufgrund unserer engen Zusammenarbeit mit dem Röntgeninstitut Mechernich steht uns hier das gesamte Spektrum der modernen apparativen Ausstattung zur Verfügung. 

Bei der Behandlung von stabilen Wirbelbrüchen setzen wir in erster Linie auf konservative Therapiemethoden wie Krankengymnastik, Schmerz- oder Elektrotherapie. Viele Wirbelbrüche lassen sich minimalinvasiv durch eine Kyphoplastie behandeln. Dabei werden über Kanülen Ballons in den Wirbelkörper eingebracht, mit Kontrastmittel gefüllt und richten ihn somit wieder auf. Anschließend wird die Position des Wirbelgelenks durch ein Auffüllen der Ballons mit Knochenzement fixiert. Besteht jedoch die Gefahr, dass sich Knochenfragmente verschieben und dadurch umliegende Nerven- und Bandstrukturen einengen oder das Rückenmark verletzen, sollte eine Versteifungsoperation (Spondylodese) erfolgen. Über ein System aus Schrauben und Stäben werden zwei Wirbelkörper verbunden und die Knochenfragmente so dauerhaft fixiert.    

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen 
In zunehmenden Alter und aufgrund hoher oder falscher Belastung treten an den Knochen der Wirbelkörper, den Wirbelgelenken sowie an den Bandscheiben degenerative Veränderungen auf. Die Klinik für Orthopädie hat sich auf die Behandlung von verschleißbedingten Erkrankungen spezialisiert. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Bandscheibenvorfälle und chronische Rückenschmerzen. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie erfolgt die Therapie dieser Erkrankungen wenn möglich immer konservativ.

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Gelenkersatz nach Unfällen

Oftmals besteht bei unfallbedingten Frakturen nur die Möglichkeit eines Gelenkersatzes. Ob bei einem Bruch der Hüfte, des Knies, der Schulter oder des Sprunggelenks – durch moderne Endoprothesen können wir die Beweglichkeit unserer Patienten wiederherstellen. Mithilfe von computergestützter Navigation lassen sich Schrauben oder Prothesen dabei zielgenau einsetzen. Die Wahl der richtigen Endoprothese ist von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise Alter, Gesundheitszustand und Begleiterkrankungen abhängig. Abgestimmt auf die Bedürfnisse unseres Patienten, wählen wir die Endoprothese entsprechend individuell aus. 

Eine frühzeitige Mobilisation nach der Operation ist wichtig, um eine Bettlägerigkeit des Patienten zu verhindern.

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Alterstraumatologie

Durch die steigende Lebenserwartung, erhöht sich auch die Anzahl der Verletzungen im Alter. Zu den häufigsten Verletzungen bei älteren Menschen zählen Knochenbrüche, die oft auf eine Osteoporose zurückzuführen sind. Die osteoporotischen Knochen lassen sich in der Regel nicht mithilfe herkömmlicher Implantatmaterialien stabilisieren. 

Es bedarf an dieser Stelle spezieller Operationsverfahren, wie z. B. die Ballon-Kyphoplastie, Sakroplastie. Bei dieser modernen Methode wird über eine Kanüle ein Ballon in den geschädigten Wirbelkörper eingeführt. Dieser Ballon wird aufgedehnt und richtet den gebrochenen Wirbel dadurch wieder auf. Anschließend wird der entstandene Hohlraum mit speziellem Knochenzement gefüllt, der die Fraktur stabilisiert. Schon nach wenigen Tagen ist der Patient wieder schmerzfrei und kann die Wirbelsäule normal belasten.   

Zusätzlich zur Osteoporose treten auch häufig Begleiterkrankungen wie z. B. rheumatische Erkrankungen oder eine gestörte Magen-Darm-Funktion auf.

Durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie und der Akutgeriatrie im Krankenhaus Mechernich und Krankenhaus Schleiden, sind wir in der Lage alte Patienten im Sinne der geriatrischen Komplexbehandlung optimal zu versorgen.

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Kindertraumatologie

Unbeschwert erobern Kinder ihre Welt – leider kommt es dabei oft zu Unfällen. In unserer Klinik sind wir auf die Versorgung von unfallbedingten Verletzungen bei Kindern spezialisiert. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen:  

  • Biegungsbrüche (Grünholzfrakturen)
  • Brüche des Oberarmes (Humerusfraktur)
  • Verletzungen des Schulter- und Kniegelenks
  • Schnittwunden
  • Verbrennungen oder Verätzungen 
     

Bei der Behandlung setzen wir wenn möglich immer auf konservative (nicht-operative) Verfahren wie z. B. verschiedene Verbandarten zur Ruhigstellung von Frakturen. 

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendmedizin, können wir unseren kleinen Patienten eine ganzheitliche Betreuung anbieten. Insbesondere bei Kindern mit mehrfachen schweren Verletzungen (Polytrauma) setzen wir auf ein fachübergreifendes Behandlungskonzept.

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Schwerverletzte (Polytrauma)

Als zertifiziertes regionales Traumazentrum sind wir auf die Versorgung von Schwerverletzten mit notwendiger Intensivversorgung spezialisiert. 

Unmittelbar neben dem Krankenhaus Mechernich befindet sich der zugehörige Helikopterlandeplatz, der Tag und Nacht angeflogen werden kann. Aufgrund unserer 24-Stunden-Versorgung ist immer ein interdisziplinäres Notfallteam in der chirurgischen Ambulanz abrufbereit. Dazu zählen Fachärzte der Anästhesiologie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Radiologie sowie Ambulanzpflegekräfte. Die klinische Erstversorgung verläuft nach einem festgelegten Schockraumkonzept, sodass die Diagnostik und Therapie des Polytraumapatienten besonders innerhalb der ersten 60 Minuten klar strukturiert verläuft. Zudem verfügen wir als Traumazentrum über die notwendige apparative Ausstattung (z. B. ein Spiral-CT) die zur Versorgung von Schwerverletzten benötigt wird.

Die weitere intensivmedizinische Therapie erfolgt auf der modernen anästhesiologischen Intensivstation, mit entsprechender fachärztlicher und pflegerischer 24-Stunden-Betreuung.     

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Sporttraumatologie

Viele Unfälle passieren bei sportlichen Aktivitäten. Die Folge können Verletzungen sein wie z. B.:

  • Meniskus- und Bänderrisse
  • Schultereckgelenkssprengungen
  • Knorpelverletzungen
  • Gelenkverschleiß (Arthrose)
  • oder Gelenkfrakturen (Schlüsselbein, Ellenbogen, Wirbelsäule, Hüfte, Fuß) 
     

Eine Vielzahl dieser Erkrankungen behandeln wir minimalinvasiv mittels Arthroskopie (Gelenkspiegelung), um eine schnelle Rehabilitation zu fördern. 
In Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten der promedik concept GmbH und Co. KG, den Rehakliniken, den regionalen Sportvereinen und niedergelassenen Sportmedizinern, bieten wir Spitzensportlern eine umfassende medizinische und rehabilitative Versorgung.

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Gutachten

Da wir über jahrelange klinische und wissenschaftliche Expertise in der Orthopädie und Unfallchirugie mit den Schwerpunkten der Hand- und Fußchirurgie verfügen, werden wir regelhaft als Sachverständige Gutachter für Gerichte, die Ärztekammer, private und gesetzliche Unfallversicherer (Berufsgenossenschaft) tätig. Wir stellen den Durchgangsarzt für die Berufsgenossenschaften und sind zertifizierte medizinische Sachverständige (CPU)©. Gutachtenaufträge bitten wir schriftlich an Prof. Dr. Andermahr zu richten. Die Gutachten werden zeitnah und kompetent bearbeitet.

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