• Fußchirurgie

Die Abteilung für Fußchirurgie im Krankenhaus Schleiden hat sich auf die Behandlung von erworbenen wie angeborenen Erkrankungen des Fußes und des Sprunggelenkes spezialisiert. Sie ist eine eigenständige Abteilung innerhalb des Klinikverbundes der Krankenhäuser Schleiden und Mechernich.

Die ambulante Sprechstunde, die Operationen und die Versorgung auf der Station werden von den beiden Leitenden Abteilungsärzten, Wolfgang Nüske und Dr. med. David Schäfer sowie von der Oberärztin Brigitte Maull durchgeführt. Das heißt, Sie werden in der Regel von einer Ärztin/einem Arzt über den gesamten Verlauf der Behandlung betreut.

Unsere Ärzte sind alle zertifizierte Fußchirurgen (DAF/GFFC) und führen aufgrund der Spezialisierung unserer Abteilung eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Operationen im Bereich der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie durch. Hierdurch verfügen wir über eine große Erfahrung in der Auswahl und Durchführung der entsprechenden Eingriffe.

In unserer ambulanten Sprechstunde (Terminvereinbarung unter Telefon: 0 24 45 / 87-273) finden wir gemeinsam mit Ihnen die für Sie bestmögliche Behandlung, sowohl konservativ als auch operativ. Neben der immer im Vordergrund stehenden direkten Untersuchung der Füße, können wir ergänzend auf weitere apparative Untersuchungen zurückgreifen (z.B. Röntgen, CT, MRT). Insbesondere die dynamische Druckmessung der Füße (Pedobarographie) und die Ganganalyse auf einem speziellen Laufband liefern uns wertvolle zusätzliche Informationen. In unserer Abteilung führen wir das gesamte Spektrum der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie durch.

  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Hallux valgus
  • Krallenzehe
  • Nachbehandlung
  • Plattfuß
  • Spreizfuß

Diabetisches Fußsyndrom

Das Krankheitsbild des Diabetischen Fußsyndroms ist äußerst komplex. Patienten mit mit dieser Erkrankung leiden sehr häufig an offenen Stellen oder lange bestehenden Geschwüren am Fuß. Bedingt durch die diabetische Erkrankung können auch Nerven-, Gefäß- oder Nierenleiden auftreten. Die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms erfolgt daher bei uns interdisziplinär auf Basis einer genauen und differenzierten Diagnose.

Standorte

Krankenhaus Schleiden

Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Telefon-Zentrale: 0 24 45 / 87-0
Telefax: 0 24 45 / 80 43

Ansprechpartner

Wolfgang Nüske

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Dr. med. David Schäfer

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Brigitte Maull

Oberärztin
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Hallux valgus

Der Hallux valgus ist wohl die häufigste Erkrankung am Fuß. Er ist gekennzeichnet durch eine Fehlstellung des Großzeh nach innen und das Vortreten des charakteristischen Ballens. Ursachen sind häufig zu enge Schuhe, aber auch Vererbung spielt eine Rolle. Frauen sind etwa 10 mal häufiger betroffen als Männer. 

Abhängig vom individuellen Krankheitsbild verfolgen wir in der Fußchirurgie zunächst immer das Ziel einer konservativen Therapie (z. B. durch Orthesen, Einlagen oder Physiotherapie). Erst wenn hier die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, stehen uns etwa 130 verschiedene Operationsmethoden zur Verfügung die Fehlstellung der Großzehe zu beheben. Nur in Ausnahmefällen sind Versteifungsoperationen oder der Einsatz von Endoprothesen erforderlich. 

Standorte

Krankenhaus Schleiden

Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Telefon-Zentrale: 0 24 45 / 87-0
Telefax: 0 24 45 / 80 43

Ansprechpartner

Wolfgang Nüske

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Dr. med. David Schäfer

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Brigitte Maull

Oberärztin
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Krallenzehe

Krallenzehen zählen zu den sehr häufigen Erkrankungen des Vorfußes. Oftmals sind sie kombiniert mit dem Hallux valgus oder dem Spreizfuß und müssen daher auch unter dem Gesamtaspekt des Fußes gesehen werden.

Zur Behandlung wenden wir gängige operative Verfahren wie Sehnenverlagerungen (FDL-Transfer) an oder wählen knöcherne Operationen, wie die PIP-Arthrodese oder die Operation nach "Hohmann". 

Standorte

Krankenhaus Schleiden

Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Telefon-Zentrale: 0 24 45 / 87-0
Telefax: 0 24 45 / 80 43

Ansprechpartner

Wolfgang Nüske

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Dr. med. David Schäfer

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Brigitte Maull

Oberärztin
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Nachbehandlung

Fast sämtliche Operationen des Vorfußes werden bei uns ohne Gips nachbehandelt. In der Regel erhält der Patient am Operationstag einen speziellen Verbandsschuh, welcher ein schmerzfreies Gehen bereits nach wenigen Tagen erlaubt. Dieser Schuh wird meist für etwa sechs Wochen getragen. Außerdem verwenden wir spezielle Verbandschienen, die den Zehen die nötige Ruhe zum Heilen in der korrigierten Position geben.

Trotz schonender Operationsverfahren, muss am Fuß mit einer Nachbehandlungsdauer von vier bis sechs Wochen gerechnet werden, z.B. bei Arthrodesen des Rückfußes. Dies hängt insbesondere mit der Durchblutung des Fußes zusammen. Wie viele Übungen und zu welchem Zeitpunkt Sie nach einer Operation machen sollen, hängt im Wesentlichen vom gewählten Verfahren ab.

Ansprechpartner

Wolfgang Nüske

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Dr. med. David Schäfer

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Brigitte Maull

Oberärztin
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Plattfuß

Der Plattfuß ist eine meist angeborene Fehlstellung die in geringer Ausprägung keine krankhafte Veränderung darstellt. Meist machen sich erste Symptome an der Innenseite des Fußes im Verlauf der Tibialis posterior Sehne bemerkbar. Später können Schmerzen unterhalb des Außenknöchels auftreten. Häufig tritt der Plattfuß auch in Kombination mit einem Hallux valgus auf.

Unsere Therapie des Plattfuß richtet sich nach dem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Im ersten Stadium können Sehnenoperationen erste Abhilfe verschaffen. In den fortgeschritteneren Stadien sind dann meist knöcherne Operationen mit Umstellungen am Fersenbein oder aber auch, in fortgeschrittenen Fällen, Arthrodesen (Gelenkversteifungen) des unteren Sprunggelenkes erforderlich.

Standorte

Krankenhaus Schleiden

Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Telefon-Zentrale: 0 24 45 / 87-0
Telefax: 0 24 45 / 80 43

Ansprechpartner

Wolfgang Nüske

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Dr. med. David Schäfer

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Brigitte Maull

Oberärztin
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Spreizfuß

Beim Spreizfuß kommt es zu einer Verbreiterung des gesamten Vorfußes, was wiederum zur Folge haben kann, dass die Fußsohle im Ballenbereich stark schmerzhaft wird. Diesen Schmerz der Fußsohle nennt man Metatarsalgie, da die Verursacher des Schmerzes die Mittelfußköpfchen sind. Diese sind im Verhältnis häufig relativ zu lang und durch den Spreizfuß tiefer getreten. Dies nennt man einen metatarsalen Minusindex.

Wenn konservative Therapiemethoden wie Einlagen und Abrollhilfen (z. B. Schmetterlingsohle) nicht mehr greifen, können die Schmerzen sehr gut mit der Operation nach Weil angegangen werden. Dabei verkürzen wir die Mittelfußköpfchen und fixieren es mit einer modernen, sehr kleinen Titanschraube. Diese Operation kann ohne jede Gipsfixierung nachbehandelt werden, so dass eine sofortige Mobilisation in einem Verbandsschuh möglich ist.

Standorte

Krankenhaus Schleiden

Am Hähnchen 36
53937 Schleiden

Telefon-Zentrale: 0 24 45 / 87-0
Telefax: 0 24 45 / 80 43

Ansprechpartner

Wolfgang Nüske

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Dr. med. David Schäfer

Leitender Abteilungsarzt
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden

Brigitte Maull

Oberärztin
Abteilung für Fußchirurgie
Krankenhaus Schleiden