• Aktuelles zur Impfsituation

Häufige Fragen zu Impfreaktionen und -nebenwirkungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca

Das Vaccine AstraZeneca wird vorbeugend zur aktiven Immunisierung gegen eine durch das SARS-CoV-2-Virus verursachte COVID-19-Erkrankung verabreicht. In einigen Fällen wurde über ein Auftreten von Thrombosen nach der Verabreichung berichtet, mit teilweise schweren bis tödlichen Krankheitsverläufen, die zur Aussetzung aller Impfungen mit dem Vaccine AstraZeneca geführt haben.

Der Kreis informiert hierzu über das Bürgertelefon: 02251/15800.

Nachfolgend beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen und geben Ihnen Anleitung zum weiteren Vorgehen, sollten Sie spezifische Impfreaktionen und -nebenwirkungen bei sich nach der Impfung feststellen.

Wie hoch ist das Risiko durch die Impfung mit dem AstraZeneca-Wirkstoff eine Thrombose zu entwickeln?

Das Auftreten einer Thrombose in Kombination mit einer Thrombozytopenie (Mangel an Thrombozyten/Blutplättchen im Blut) ist sehr selten, kann aber nicht ausgeschlossen werden. In den bekannten Fällen traten die Thrombosen (zerebrale Sinusvenenthrombosen) meist innerhalb der ersten sieben bis vierzehn Tage nach der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca und häufig bei Frauen unter 55 Jahren auf. Seit dem 31.3.2021 wird die Verabreichung des Impfstoffes auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausschließlich für Personen ab 60 Jahren ohne Einschränkung empfohlen.

Welche Anzeichen gibt es für eine Thromboembolie/Thrombozytopenie?

Erste Anzeichen, bei deren Auftreten Sie einen Arzt konsultieren sollten, können sein:

  • Kurzatmigkeit
  • Brustschmerzen
  • Beinschwellungen
  • anhaltende Bauchschmerzen
  • anhaltende Kopfschmerzen
  • verschwommenes Sehvermögen
  • Blutergüsse außerhalb der Einstichstelle, die erst nach einigen Tagen auftreten

Was sollte ich tun, wenn ich solche Symptome nach der Impfung bei mir feststelle?

Bei spezifischen Symptomen ist eine ärztliche Abklärung ratsam. Im Kreis Euskirchen gibt es hierzu klare Versorgungsstrukturen:

  • Hausarzt
    Erster Ansprechpartner bei leichten und mittelschweren Symptomen ist immer Ihr Hausarzt.
  • KV-Notdienst
    Sollte Ihr Hausarzt nicht erreichbar sein, rufen Sie den KV-Notdienst unter Telefon: 116 117 an. Dieser macht – wenn notwendig – auch Hausbesuche per Fahrdienst.
  • Notdienstpraxen
    Außerhalb der Sprechzeiten Ihres Hausarztes können Sie auch die Notdienstpraxen im Kreis (Krankenhaus Mechernich und Krankenhaus Euskirchen) aufsuchen. Diese haben auch an Wochenenden und Feiertagen Bereitschaftsdienst.
  • Rettungsdienst
    In schweren und lebensbedrohlichen Fällen rufen Sie bitte den Rettungsdienst unter 112 an.
  • Notaufnahme
    Im akuten Fall suchen Sie bitte die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.

Information & Kontakt

An wen kann ich mich bei Fragen und Unsicherheiten wenden?

Bei Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung stehen Ihnen qualifizierte Ansprechpartner über das Bürgertelefon des Kreises Euskirchen zur Verfügung:

Bürgertelefon: 02251/15800 (Mo-Sa von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
Weitere ausführliche Informationen finden Sie auch auf dem Informationsportal des Kreises Euskirchen unter www.corona.kreis-euskirchen.de.

Der Impfstoff-Hersteller hat ein Informationsblatt veröffentlicht, das Sie hier herunterladen können.

Umfassende Informationen finden Sie auch auf der Website des Robert Koch-Instituts.