• Neue Zentrale Notaufnahme – Beobachtungsstation

  • Neue Zentrale Notaufnahme – Aufnahmebereich

Die neue modernisierte Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist in Betrieb

Die Zentrale Notaufnahme im Krankenhaus Mechernich, unter der Leitung von Chefarzt Dr. Marcus Münch, ist nach einer fünfmonatigen Modernisierung und Umstrukturierung seit dem 27. April 2021 im 1. OG (Gebäudeteil B) in Betrieb. 

Gemäß den klar definierten Vorgaben des gemeinsamen Bundesausschusses zur Notfallversorgung in Krankenhäusern wurde das bestehende Notfallversorgungskonzept entsprechend angepasst und räumliche wie organisatorische Strukturen neu ausgerichtet. Das neue Konzept erfüllt vollständig die gesetzlichen Anforderungen und führt gleichzeitg zu verbesserten Arbeitsprozessen und somit zu einer effektiven 24/7 Notfallversorgung für die Menschen in der Region. 

Neues Raumkonzept für mehr Transparenz und Patientensicherheit

Mit einem Gesamtkostenvolumen von ca. 500.000 Euro wurde das Projekt realisiert. Entstanden ist auf insgesamt 450 qm eine multifunktionale und hochmoderne Fläche, auf der die Zentrale Notaufnahme ihrem Namen zukünftig mehr als gerecht werden wird. Mit der strukturellen Neuausrichtung der Behandlungen von Notfallpatienten, die klar von der Behandlung elektiver Patienten getrennt ist, geht auch ein neues, offenes Raumkonzept einher.  „Wo vorher mehrere kleine Behandlungsräume waren, ist nun ein großer offener Bereich entstanden. Dieses Raumkonzept hat sich in der Notfallmedizin bewährt“, erklärt Geschäftsführer Martin Milde das vollkommen veränderte Erscheinungsbild der ZNA. Mit flexiblen Raumteilern wird die Privatsphäre der Notfallpatienten selbstverständlich gewahrt. „Der große Gewinn dieses Konzeptes ist mehr Patientensicherheit. Jeder Patient wird zu jeder Zeit medizinisch wahrgenommen – Ärzte und Pflegekräfte haben immer alles im Blick. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Patienten mitbekommen, was um sie herum geschieht“, erkärt Chefarzt Dr. Marcus Münch.  

Eine weitere wesentliche Neuerung ist die modern ausgestattete Beobachtungsstation mit sechs Betten, die ausschließlich der ZNA zugeordnet ist. Diese ermöglicht eine 24h-Überwachung von Notfallpatienten mit ggf. anschließender stationärer Aufnahme in der jeweiligen Fachklinik des Krankenhauses. 

Verbesserte Arbeitsprozesse für mehr Patientenzufriedenheit

Notfallpatienten aller Fachdisziplinen (ausgenommen Kinder und Schwangere) gelangen ab sofort über die Aufnahme in den Wartebereich und werden zeitnah hinsichtlich der medizinischen Dringlichkeit beurteilt. Alle Behandlungsplätze werden über einen zentralen Stützpunkt überwacht.  „Durch den modularen Aufbau der Behandlungsplätze arbeiten wir wesentlich flexibler und können noch schneller reagieren als bisher, da z. B. die Wege kürzer sind“, erklärt Dr. Münch. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung wurde die neue „epias ED Notaufnahmesoftware“ eingeführt, die sämtliche Prozesse innerhalb der ZNA abbildet, eine digitale und somit übersichtliche Raum- und Behandlungsplanung ermöglicht sowie die Arztberichterstattung aller Fachabteilungen miteinander verknüpft.  

Ergänzend gibt es ab sofort auch die technische Möglichkeit der Anbindung an den Rettungsdienst, sobald der Rettungsdienstträger sich für ein diesbezügliches System entschieden hat. Mit der Anbindung kann sich das Personal der Zentralen Notaufnahme auf eintreffende Notfälle vorbereiten und diese frühzeitig einplanen. Für Patienten ergeben sich daraus vor allem zwei Vorteile: es ist immer ein Ansprechpartner vor Ort und die Wartezeiten reduzieren sich, was letztlich auch die Zufriedenheit aller Notfallpatienten fördert.

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Ansprechpartner

Chefarzt
Dr. med. Marcus Münch
Telefon: 0 24 43 / 17-7771
E-Mail an Dr. Marcus Münch