• Weniger Papier, mehr Zeit für Patienten

SpotMonitore führen zu Entlastung und mehr Sicherheit auf den Stationen

Seit April 2021 setzen wir in unseren Krankenhäusern in Mechernich und Schleiden auf den umfänglichen Einsatz von SpotMonitoren zur digitalen Messung und Dokumentation von Vitalparametern auf den Stationen. Eine interne Analyse der Arbeitsprozesse auf den klinischen Stationen ergab, dass sich der manuelle Mess- und anschließende Dokumentationsaufwand durch den Einsatz der SpotMonitore um die Hälfte der Zeit reduziert. Das bringt Entlastung für‘s Personal, mehr Sicherheit für unsere PatientInnen und es bleibt mehr Zeit für die Pflege. Die Zeiten, in denen das Stethoskop im klinischen Arbeitsalltag unerlässlich war, sind damit passé. 

Insgesamt 26 Geräte sind bereits im Krankenhaus Mechernich und 7 Geräte im Krankenhaus Schleiden im Einsatz. Zusätzlich erhält auch die Zentrale Notaufnahme im Krankenhaus Mechernich vier der neuen SpotMonitore. 

Multifunktionale und flexible Stationshelfer
Mit den neuen SpotMonitoren nutzt unser Stationspersonal ab sofort ein multifunktionales Tool. Er erfasst präzise die Vitaldaten der Patienten und vereint dabei mehrere Instrumente: Fieberthermometer, Blutdruck- und Pulsmessgerät. Ergänzend ist die manuelle Eingabe weiterer Parameter wie Größe und Gewicht möglich. Notwendige Laborwerte wie z. B. die Sauerstoffsättigung stehen jederzeit zum Abruf bereit. Ein großer Pluspunkt ist der mobile Einsatz der Monitore. Das Personal meldet sich per Barcode-Scannung an und erfasst die Daten direkt am Patientenbett. Das spart Zeit und auch Wege. Patienten profitieren dabei von höherer (Daten-)Sicherheit und schnellen Abläufen.

Pflegetätigkeiten sollen wieder Schwerpunkt bilden
Die Versorgungsanforderungen in den Krankenhäusern steigen stetig, die Krankheitsbilder und deren Behandlungen werden zunehmend komplexer und der Dokumentationsaufwand nimmt immer mehr Raum ein. Schon vor einigen Jahren haben sich unsere Krankenhäuser auf den Weg der Digitalisierung gemacht, um manuelle Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und Behandlungsabläufe besser aufeinander abzustimmen. „Gerade bei Behandlungen, die im multiprofessionellen Team erfolgen, muss die Kommunikation fehlerfrei und Therapieentscheidungen häufig schnell erfolgen. Mit den neuen Monitoren schaffen wir hier mehr Sicherheit für Patienten wie auch für unser Personal“, erklärt Simone Raths, Projektleiterin. Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePa) in 2018 setzte den ersten Meilenstein und bildet heute die Basis für die papierlose Dokumentation. Mit der digitalen Fieberkurve, die Medikation, Laborwerte, den Schmerzverlauf sowie die Vitalwerte des Patienten anzeigt, ist seit März 2020 bereits ein umfassendes Tool in beiden Krankenhäusern im Einsatz. Mit den neuen SpotMonitoren gehen wir in diesem Jahr einen Schritt weiter in Richtung zukunftsweisender Stationsarbeit und kommen unserem Ziel der vollständigen Digitalisierung der klinischen Arbeitsprozesse in 2024 wieder näher. 

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