• Dr. med. Alexander Klug

    Leitender Abteilungsarzt
    Klinik für Chirurgie, Gefäß- und Endovaskularchirurgie
    Krankenhaus Mechernich

Kontakt

Krankenhaus Mechernich
Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie
St. Elisabeth-Straße 2–6
53894 Mechernich

Sekretariat: Manuela Lehmann
Telefon: 0 24 43 / 17-14 51
Telefax: 0 24 43 / 17-14 49

E-Mail an die Klinik

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Offene Sprechstunde täglich 8.30 Uhr–12.00 Uhr, Notfälle jederzeit
Gefäßsprechstunde Do. ab 13.00 Uhr
  Sprechstunde "Diabetischer Fuß", Dr. Alexander Klug, nach Terminvereinbarung unter Telefon: 0 24 43 / 17-14 62
  Angiologischer Kooperationspartner Dr. Behrendt, Montag (Vormittag)
Privatsprechstunde Chefarzt Dr. Karl Söhngen, Donnerstag (Nachmittag), nach Terminvereinbarung unter Telefon: 0 24 43 / 17-14 51
   

Anerkennungen und Qualifikationen

  • Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie
  • Endovaskulärer Chirurg und Endovaskulärer Spezialist
  • Fußchirurg (GFFC)
  • Koordinationsarzt Diabetischer Fuß
  • Fachkunde für Strahlenschutz für das Gesamtgebiet der Röntgendiagnostik einschließlich Computertomografie
  • Fachkunde zur Anwendung von Röntgenstrahlen bei Interventionen in Verbindung mit dem Anwendungsgebiet Gefäßsystem

Fachgebiet

  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Arterielle Gefäßerkrankungen
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Venöse Erkrankungen
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Dialyse-Shuntchirurgie
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Onkologische Chirurgie
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Wundmanagement
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Aneurysmen
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Chirurgie der Hirngefäßerkrankungen
  • Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Diabetisches Fußsyndrom (DFS)
  • Zentren / Gefäßzentrum

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Arterielle Gefäßerkrankungen

Behandlung der arteriellen Durchblutungsstörung

Die Behandlung von Durchblutungsstörungen des Bauches und der Beine (wie z. B. bei der „Schaufensterkrankheit”) dient der Verbesserung der Gehstrecke und schlussendlich oftmals der Vorbeugung einer Amputation.

Wir setzen dabei sämtliche moderne Verfahren sowohl der offenen Operation mit Bypassanlagen und sogenannter Patchplastik ein, als auch die minimalinvasiven Verfahren mit Aufdehnung der Gefäße (Angioplastie) oder Einsetzen von Gefäßstents. Die Behandlung unserer Patienten erfolgt interdisziplinär im Rahmen des Gefäßzentrums Mechernich.

Plastisch rekonstruktive Eingriffe

Nach Wiederherstellung der Durchblutung durch Bypass-Operationen am Unterschenkel, z. B. beim Diabetischen Fußsyndrom, werden noch vorhandene großflächige Wunden mittels plastischer Operationen versorgt. Hierbei verwenden wir z. B. Hauttransplantationen, lokale Muskellappen oder auch gefäßgestielte Muskel-Faszien-Transplantate.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Venöse Erkrankungen

Krampfaderleiden

Für die Diagnostik des Krampfaderleidens steht uns im Krankenhaus Mechernich ein breites Spektrum an Geräten und Untersuchungsverfahren zur Verfügung, insbesondere die Duplex-Sonografie mittels Farbultraschall.

Bei der Therapie von Krampfaderleiden kommen die Methoden der Unterbindung im Bereich der undichten Venenklappen und das Krampfaderstripping (Entfernung von Venenabschnitten) zum Einsatz. Die kosmetisch besonders günstige Mini-Phlebektomie zählt zu unseren routinemäßigen minimalinvasiven OP-Verfahren. Dabei entfernen wir krankhafte Erweiterungen von Seitenästen der beiden Stammvenen des oberflächlichen Venensystems, sogenannte Seitenastvarizen.

Die minimalinvasive Laserbehandlung des Krampfaderleidens führen wir ebenfalls regelmäßig durch. Manchmal wird die Behandlung ergänzt durch lokale Verödung von Varizen (Sklerosierung). Die Krampfaderoperationen können in geeigneten Fällen auch ambulant im Ambulanten OP-Zentrum in Zülpich (AOPZ) vorgenommen werden.
 

Chronisches Beingeschwür

Als Folge eines langjährigen Krampfaderleidens oder nach Beinvenenthrombosen und Venenentzündungen kann es zur Ausbildung eines chronischen Beingeschwürs (Ulcus cruris) kommen. Die Behandlung dieser Geschwüre erfordert eine breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Hier stehen uns sämtliche modernen Untersuchungs- und Therapieverfahren zur Verfügung. Neben der Behandlung insuffizienter Venenabschnitte führen wir vor allem die Shave-Therapie und Hauttransplantationen mit Erfolg durch.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Dialyse-Shuntchirurgie

Die Shuntchirurgie ist ein wesentlicher Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit. Wir betreuen Dialysepatienten in enger Zusammenarbeit mit der Nephrologischen Gemeinschaftspraxis Eifeldialyse. Pro Jahr führen wir ca. 200 Eingriffe durch und wenden sämtliche Operationsverfahren der modernen Shuntchirurgie an. Die Eingriffe erfolgen entweder in einer kurzen stationären Behandlung oder ambulant. Zur Betäubung wenden wir in der Regel die zeitgemäßen anästhesiologischen lokalen Katheterverfahren an, wie z. B. Plexusanästhesie. Auch die Implantation von Vorhofkathetern und Peritonealdialysekathetern zählt zu unseren häufigen chirurgischen Eingriffen.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Onkologische Chirurgie

Bei größeren Tumoroperationen steht die Gefäßchirurgie zur Verfügung, um eventuell notwendige Begleitoperationen am Gefäßsystem durchzuführen. Dazu gehören beispielsweise die Vena cava oder Aorta. Insbesondere bei größeren Nierentumoren arbeiten Gefäßchirurgen und Urologen interdisziplinär zusammen.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Wundmanagement

Ein Wundmanagement auf aktuellem wissenschaftlichem Stand ist für unser gesamtes Team selbstverständlich und natürlich wenden wir auch die zeitgemäßen Prinzipien der feuchten Wundbehandlung zur Reduzierung von Narben an. Bei sogenannten Problemwunden setzen wir die Vakuumversiegelung ein. Unsere Patienten werden interdisziplinär pflegerisch (z. B. von einer speziell ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpflegerin) und ärztlich betreut. Bei chronischen Leiden arbeiten wir mit externen Partnern im Rahmen von langfristigen Behandlungen zusammen.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Aneurysmen

Aortenaneurysma-Chirurgie

Als Aneurysmen bezeichnet man Aussackungen arterieller Gefäße aufgrund von Wandveränderungen. Es kann zu Einrissen der Arterienwand mit schweren inneren Blutungen kommen. Die Behandlung kann offen chirurgisch mit Ersatz von Teilen der Hauptschlagader oder endovaskulär durch Implantation von sogenannten Stentprothesen erfolgen.

Die Implantation von Stentprothesen in die Bauchschlagader führen wir seit Jahren routinemäßig durch. Auch bei perforierten Aneurysmen haben wir die Methode mit Erfolg angewendet. Manchmal ist es erforderlich, die klassische gefäßchirurgische Technik mit der minimalinvasiven Technik zu kombinieren als sogenannte Hybridoperation.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Chirurgie der Hirngefäßerkrankungen

Zur Therapie von Durchblutungsstörungen des Gehirns sind Operationen an der Halsschlagader (Carotis) notwendig. Bei mangelnder Durchblutung der Hirngefäße kann es sonst zum Schlaganfall kommen, einer der häufigsten Todesursachen. Die Carotis-Chirurgie führen wir routinemäßig mit modernen Operationsverfahren durch. In den Fällen, in denen eine endovaskuläre Gefäßerweiterung mit Stentimplantation als Alternativmethode in Frage kommt, arbeiten wir mit dem angegliederten Röntgeninstitut Mechernich zusammen.

Gefäß- und Endovaskularchirurgie / Diabetisches Fußsyndrom (DFS)

Das Diabetische Fußsyndrom (DFS)

Eine stetig wachsende Zahl von Menschen ist vom Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) betroffen. Zur Zeit mehr als 7.000.000 Menschen in Deutschland. Wenigstens 15% der Menschen mit Diabetes mellitus erleiden ein diabetisches Fußsyndrom (1.000.000 Menschen in Deutschland).

Das diabetische Fußsyndrom ist eine Folge von Komplikationen des Diabetes mellitus. Dabei spielt die Schädigung von Nerven, die sogenannte Polyneuropathie, insbesondere an den Füßen eine entscheidende Rolle. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Durchblutungsstörung, die nicht nur die Beine sondern besonders auch die Nieren, die Augen und das Herz betreffen kann.

Kommt es über einen längeren Zeitraum zu einer Fehlbelastung im Bereich der Füße, z.B. durch zu enges Schuhwerk, entstehen offene Stellen unterschiedlicher Ausdehnung. Es können oberflächliche Blasen entstehen bis hin zu tiefen Wunden mit Zerstörung von Weichgewebe, Muskulatur und Knochen. Desto ausgeprägter die Gewebezerstörung ist, umso größer ist die Gefahr einer Amputation. Dieses Amputationsrisiko sollte durch Ausschöpfung aller Behandlungsmaßnahmen so gering wie möglich gehalten werden.

 

Behandlungskonzepte:

Das Behandlungskonzept des Patienten mit diabetischem Fußsyndrom ist von der Ausprägung der Erkrankung abhängig. Wir bieten die ambulante und stationäre Betreuung von Patienten mit diesem Krankheitsbild an.  Dazu können Sie einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren oder je nach Dringlichkeit jederzeit in unserer Gefäßchirurgischen Ambulanz vorstellig werden.

Überblick über unsere Behandlungsmöglichkeiten:

  • Schuhberatung bei Auftreten von oberflächlichen Hautveränderungen
  • Behandlung von Hautveränderungen (Ulcera) durch Polsterung (Weichpolster; Distanzpolster) um diese zur Abheilung zu bringen
  • Regelmäßige Behandlung (Säuberung) von Wunden; ambulant und stationär
  • Bei Infektionen von Wunden Antibiotika Therapie; ambulant und stationär
  • Behandlung einer Durchblutungstörung durch Katheterverfahren der Schlagadern (Ballonaufdehnung und Stenteinlage)
  • Behandlung von Durchblutungsstörungen durch das gesamte Spektrum der operativen Verfahren (Bypasschirurgie)

Als Mitglied des Netzwerks Diabetischer Fuß Köln und Umgebung sind wir im ständigen Dialog mit anderen Spezialisten die das Diabetische Fußsyndrom behandeln. Dadurch stehen uns immer die aktuellen Behandlungskonzepte zur Verfügung.

Wir sehen unser Ziel darin den Patienten mit Diabetischem Fuß bei jeder Ausprägung seiner Erkrankung ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.

Sprechen Sie uns an - wir beraten Sie gerne!

Zentren / Gefäßzentrum

  • Gefäßzentrum Mechernich