• Dr. med. Anna Kress

    Chefärztin
    Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Intensivmedizin
    Krankenhaus Mechernich

Kontakt

Krankenhaus Mechernich
Medizinische Klinik 1 – Gastroenterologie, Infektiologie und Intensivmedizin
St. Elisabeth-Straße 2–6
53894 Mechernich

Sekretariat: Anja Marx
Telefon: 0 24 43 / 17-10 12
Telefax: 0 24 43 / 17-13 53

E-Mail an die Klinik

Sprechzeiten und Terminvereinbarung

Ambulante Endoskopie 
Leitung: Christel Lange, Carsten Nolden
Telefon: 0 24 43 / 17-13 60

Sie erreichen uns Mo.–Fr. von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr.

Vita

1982–1984 Studium Medizinische Hochschule Hannover
1984–1988 Studium Universität Marburg
1988–1994 Städtische Kliniken Kassel
seit 1994 Kreiskrankenhaus Mechernich
1996 Fachärztin für Innere Medizin
2000 Promotion
seit 2002 Chefärztin der Medizinischen Klinik I im Krankenhaus Mechernich
5/2011 Fachärztin Innere Medizin und Gastroenterologie
9/2012 Zusatzbezeichnung Infektiologie

Fachgebiet

  • Allgemein- und Viszeralchirurgie / Bauchstation
  • Darmkrebszentrum / Chemotherapie
  • Darmkrebszentrum / Darmkrebstherapie
  • Darmkrebszentrum / Darmkrebsfrüherkennung
  • Darmkrebszentrum / Darmkrebsnachsorge
  • Darmkrebszentrum / Was ist Darmkrebs?
  • Gastroenterologie / Infektiologie
  • Gastroenterologie / Hämatologie
  • Gastroenterologie / Onkologie
  • Krankenhaus Mechernich / Gastroenterologie
  • Zentren / Darmkrebszentrum

Allgemein- und Viszeralchirurgie / Bauchstation

Die Bauchstation im Krankenhaus Mechernich ist eine gemeinsame Einrichtung der Fachbereiche Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Ein Spezialistenteam beider Fachrichtungen behandelt die Patienten hier interdisziplinär. Die im Kreis Euskirchen einzigartige Einrichtung verfügt über 31 Betten. 

Auf der Bauchstation werden akute und chronische Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Darms, der Bauchspeicheldrüse, der Leber sowie der Gallenblase und der Gallenwege versorgt. Von Beginn an werden Patienten auf der Bauchstation von internistischen und chirurgischen Ärzten zusammen betreut. Bei gemeinsamen Visiten werden die notwendigen Schritte festgelegt und die Behandlungserfolge dokumentiert. So verkürzt sich die Liegezeit, organisatorische Abläufe werden vereinfacht und Komplikationen lassen sich vermeiden.

Darmkrebszentrum / Chemotherapie

Chemotherapie bei Dickdarmkrebs

Mehrere klinische Studien konnten in den letzten Jahren zeigen, dass begleitende (sogenannte adjuvante) Therapien bei Patienten, die sich einer Operation mit vollständiger Entfernung des Tumors unterzogen haben, das Überleben verlängern.

Auf den Dickdarmkrebs bezogen bedeutet das, dass die Heilungsrate durch eine begleitende Chemotherapie im Stadium III mit Lymphknotenmetastasierung sowie im Stadium II und III des Rektumkarzinoms um 30 bis 35 Prozent erhöht werden kann. Auch im metastasierten Stadium des Dickdarmkarzinoms kann die Überlebensrate der Patienten durch Chemotherapien gegenüber früher auf über 20 Monate verlängert werden.

Zunächst sollte jedoch bei allen Patienten interdisziplinär geprüft werden, ob nicht durch eine komplette operative Entfernung der Tochtergeschwülste eine Heilungsmöglichkeit besteht. Palliative Therapien sollten frühzeitig eingeleitet werden, da ein verzögerter Beginn zu schlechteren Ergebnissen führt. Dadurch kann sowohl eine Verlängerung der Überlebenszeit als auch eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden.

Gerade bei Dickdarmkrebs wurde durch Einsatz neuer Zytostatika oder veränderter Anwendungsformen eine Verbesserung der Therapieergebnisse erzielt.

Darmkrebszentrum / Darmkrebstherapie

Therapieverlauf

Die Darmkrebstherapie ist auf das individuelle Krankenbild des Patienten abgestimmt und folgt somit nicht einem bereits festgelegten Verfahrensablauf. Am Beginn der Therapie steht das sogenannte Staging, eine schematische Zuordnung zu einem Krankheitsstadium. Für diese Klassifizierung dienen die Ergebnisse der vorangegangenen Untersuchungen als Grundlage. Anhand der schematischen Zuordnung wählen die Fachärzte dann die am besten geeignete Therapie für den Patienten.

Für die Darmkrebstherapie stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • kurative Operation (heilende Operation)
  • palliative Operation (Minderung der Beschwerden) 
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie  
     

Das generelle Ziel der Therapie ist die vollständige Entfernung des Darmkrebses und die nachfolgend dauerhafte Heilung. Befindet sich der Tumor schon in einem fortgeschrittenen Stadium, zielt die Therapie auf eine Linderung der Beschwerden ab. Abhängig vom Krankheitsstadium ist der erste Schritt meist die chirurgische Entfernung des Darmkrebses. Durch die Operation kann oft frühzeitig eine vollständige Heilung erzielt werden. Wenn sich bereits Metastasen gebildet haben, besteht durch den Eingriff die Möglichkeit, Beschwerden zu lindern. Therapiemaßnahmen wie Chemotherapie oder Bestrahlung werden, abhängig vom Krebsstadium und den Ergebnissen der Operation, ergänzend durchgeführt. Zweck der Chemotherapie oder Bestrahlung sind beispielsweise:

  • Verkleinerung des Tumors
  • Schmerzreduktion
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Verminderung von Rückfällen
     

Die einzelnen Therapiemaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Erkrankung werden von den Fachärzten protokolliert und in einer Patientendokumentation festgehalten. Somit können die einzelnen Schritte der Therapie detailliert nachvollzogen werden. Der Patient erhält zu Beginn der Therapie zusätzlich einen Ordner, in dem ausführliche Informationen zur Darmkrebserkrankung, organisatorischen Abläufen wie vereinbarten Terminen sowie Kontaktdaten der wichtigsten Ansprechpartner im Darmkrebszentrum enthalten sind. Vorliegende Befunde werden darin ebenfalls abgeheftet.

Unser Ziel ist es, den jeweiligen Behandlungsablauf für den Patienten einfach und transparent zu machen, damit er sich im Darmkrebszentrum gut aufgehoben fühlt.

Darmkrebszentrum / Darmkrebsfrüherkennung

Früherkennung und Diagnostik

Mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko einer Darmkrebserkrankung zu. Etwa 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen treten nach dem 50. Lebensjahr auf. Durch verschiedene Untersuchungsmethoden kann die Entstehung von Darmkrebs jedoch frühzeitig entdeckt werden, wodurch sich die Heilungschancen deutlich vergrößern.

Mögliche Früherkennungsmethoden sind:

  • Tastuntersuchung (digital-rektale Untersuchung)
  • Okkultbluttest (Hämocculttest)
  • Darmspiegelung (Koloskopie) und Gewebeentnahme
     

Die wichtigste Methode zur Früherkennung ist die Darmspiegelung. Wir empfehlen die Koloskopie ab dem 55. Lebensjahr. Diese kann bei niedergelassenen Internisten – wie z. B. Dr. Norbert Seeger im Medizinischen Versorgungszentrum am Kreiskrankenhaus Mechernich– erfolgen oder direkt in der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie.

Ist die Koloskopie ohne Befund und der Patient hat keine Beschwerden, muss er erst in zehn Jahren wieder kommen. Sind Polypen vorhanden, werden diese bereits bei der Untersuchung entfernt.

Lässt sich dagegen ein Tumor nachweisen, müssen weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um zu ermitteln, inwieweit er sich ausgebreitet hat und ob benachbartes Gewebe betroffen ist. Hierzu wird der Patient vom Internisten an die entsprechenden Fachleute weitergeleitet. Sie wenden zur weiterführenden Untersuchung modernste Methoden an:

  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie/Endo­sonografie)
  • Computertomografie (CT)
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • Virtuelle Koloskopie
  • Positronenemissionstomografie (PET)
  • Thorax-Röntgenbild
  • Laboruntersuchungen
     

Anhand der vorliegenden Ergebnisse stimmen die kooperierenden Fachärzte in der Tumorkonferenz die nachfolgenden Schritte ab und legen die individuell auf den Patienten angestimmte Therapie fest.
Man sollte immer bedenken: Frühzeitig erkannt, ist Darmkrebs heilbar!

Darmkrebszentrum / Darmkrebsnachsorge

Rehabilitation und Nachsorge

Im Anschluss an die Therapie beginnt die Nachsorgebehandlung, die darauf abzielt den Patienten wieder auf das normale Leben vorzubereiten. Die medizinische und psychische Betreuung übernehmen Ärzte und Fachkräfte des Darmkrebszentrums, kooperierender Einrichtungen sowie der jeweilige Hausarzt.

Die medizinische Nachsorge bei Darmkrebs ist für den Therapieerfolg besonders wichtig. Durch die langfristige Überwachung des Gesundheitszustandes sind eventuell auftretende Krankheits- oder Therapiefolgen frühzeitig festzustellen und können direkt behandelt werden.

Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen ambulant oder stationär und werden beispielsweise von der pro medik concept GmbH & Co. KG im Krankenhaus angeboten.

Nachsorgetermine sollten unbedingt wahrgenommen werden!

Darmkrebszentrum / Was ist Darmkrebs?

Darmkrebs kurz erklärt

Darmkrebs betrifft Männer wie Frauen gleichermaßen. Die Krebserkrankung entwickelt sich in den meisten Fällen aus gutartigen Vorformen, die man Adenome oder auch Polypen nennt. Aus den gutartigen Geschwülsten können sich mit der Zeit bösartige Tumore bilden. Zu diesen zählen die kolorektalen Karzinome. Dies sind Krebserkrankungen des Dickdarms, des Mastdarms und des Enddarms.

Die genauen Gründe für die Entstehung von Darmkrebs und die Tumorbildung durch die Polypen sind nicht endgültig geklärt. Bekannt sind jedoch Faktoren, die das Risiko einer Darmkrebserkrankung erhöhen. Hierzu zählen:

  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • bereits aufgetretene Bildungen von Darmpolypen
  • Ernährung und Lebensstil
  • vermehrte (Darm-)Krebserkrankungen in der Familie
  • erblich bedingte Veranlagung
     

Die Heilungschancen von Darmkrebs sind abhängig vom jeweiligen Krankheitsstadium. Je früher der Krebs erkannt wird, desto größer ist die Chance auf eine Heilung. Im Darmkrebszentrum Mechernich bieten wir daher verschiedene Vorsorgeuntersuchungen an.

Gastroenterologie / Infektiologie

Infektionen treten insbesondere bei älteren Menschen als Ausdruck einer reduzierten Immunabwehr auf. Der Ort der Infektion (Luft- oder Harnwege, Bindegewebe usw.), der Erreger selbst und die Ursache für die Abwehrschwäche bestimmen die Art der Diagnostik sowie die gezielte Behandlung. 

Wir identifizieren die Erreger (Bakterien, Viren, Pilze usw.) mit modernen Analysemethoden. Hierzu gehört auch die Resistenzbestimmung, also die Überprüfung der Widerstandsfähigkeit gegen Antibiotika. Neben biochemischen Untersuchungen ziehen wir für die sogenannte Verlaufsbeobachtung auch radiologische Röntgenuntersuchungen heran. 

Eine der häufigsten Infektionserkrankungen ist die Lungenentzündung, die trotz moderner Diagnostik und therapeutischen Möglichkeiten gerade bei älteren Menschen immer noch eine lebensbedrohliche Erkrankung darstellt. Eine schwere Lungenentzündung kann zu einer Störung und letztendlich zur Unfähigkeit der selbstständigen Atmung führen. Wir behandeln Patienten mit Lungenentzündungen daher auch auf unserer Internistischen Intensivstation.

Gastroenterologie / Hämatologie

Zur Hämatologie zählen Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe. Zu unserem Standard gehören Diagnostik und Therapie von Anämien (Blutmangel). Die Folge einer Anämie ist eine zu geringe Transportkapazität für Sauerstoff. Eine Anämie ist häufig auch keine eigenständige Krankheit, sondern Symptom einer anderen Grunderkrankung. Anämien sind häufig und müssen einer umfassenden Abklärung zugeführt werden.

Neben Knochenmarkspunktion steht uns eine Fülle an hämatologischen und immunologischen Laboruntersuchungen zur Verfügung. Diese erlauben die Diagnostik von bösartigen Knochenmarks- und Lymphknotenerkrankungen.

Gastroenterologie / Onkologie

Die Onkologie befasst sich mit der Abklärung und Behandlung von Krebserkrankungen. Unsere Schwerpunkte in der Behandlung bösartiger Erkrankungen sind Dickdarm-, Rektum- und Leberkrebs, Karzinome der Bronchien und Lunge, Lymphknotenkrebs und eine spezielle Art von Knochenmarkskrebs (Plasmozytom). 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die internistische Behandlung von Krebserkrankungen in Form von Chemotherapie, Hormontherapie und begleitenden Maßnahmen erfolgt in enger Abstimmung mit Fachärzten der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Häufig führen wir die internistischen Therapien begleitend nach einer Operation durch. Die ambulante Weiterbehandlung wird bereits während des stationären Aufenthaltes durch Vorstellung in der onkologischen und/oder strahlentherapeutischen Praxis am Krankenhaus Mechernich eingeleitet. 

Darmkrebspatienten erfahren im Darmkrebszentrum Mechernich eine fachübergreifende Behandlung, die auch niedergelassene Spezialisten mit einbezieht. 

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