• Coronavirus – Das Wichtigste auf einen Blick

Wir lassen uns impfen!

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben wir sehnlichst auf die Entwicklung eines Impfstoffes gehofft. Nun ist er da und damit auch ein Lichtblick auf eine sinkende Infektionslage. Nach unseren drei Altenpflegeeinrichtungen starten morgen endlich auch die Impfungen gegen Corona für MitarbeiterInnen unserer Krankenhäuser! Im Video erklären einige MitarbeiterInnen aus unserem Unternehmensverbund kurz, warum Ihnen diese Impfung so wichtig ist. Doch viele Menschen sind noch skeptisch und fragen sich, ob der Impfstoff auch wirklich sicher ist. Mit Prof. Dr. Hering und Dr. Dr. Anne Rechtien erklären zwei Fachärzte aus dem Krankenhaus Mechernich, warum eine Impfung gegen das Coronavirus aus ihrer Sicht notwendig und vor allem unbedenklich ist.

Prof. Dr. Rudolf Hering ist Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Interdisziplinäre Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Krankenhaus Mechernich. Als ärztlicher Leiter der Intensivstation sieht er täglich, welchen schlimmen Verlauf eine Covid-Erkrankung nehmen kann.

Dr. Dr. Anne Rechtien ist Oberärztin der Klinik für Allgemeine Innere Medizin am Krankenhaus Mechernich. Zuvor war sie jahrelang in der Infektiologie des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf tätig und hat bei Impfstoffstudien mitgeforscht. Mit ihrer daraus gewonnenen Erfahrung unterstützt sie uns bei der Aufklärung zum Thema.

Wir hoffen, dass wir dadurch auch einige Ihrer Fragen beantworten können.

Bleiben Sie gesund!

So schützen wir Sie und uns – mit zielgerichteten Maßnahmen

Abstandsregelung

Bitte halten Sie mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Personen.

Besuchsregelung

Ab dem 5. Juni 2021 sind Besuche in unseren Krankenhäusern grundsätzlich wieder in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr möglich. 
Bitte beachten Sie hierzu folgende Rahmenbedingungen:

  • Sie weisen nach, dass Sie ...
    • ... ein negatives COVID-Testergebnis vorlegen können (nicht älter als 48h/keine Selbsttests/ein Test vor Ort im Krankenhaus ist nicht möglich) oder
    • ... einen 2-fachen Impfschutz haben (seit mind. 14 Tagen) oder 
    • ... nach einer COVID-Erkrankung wieder genesen sind. Die Erkrankung muss mind. 28 Tage und darf max. 6 Monate zurückliegen. Bringen Sie hierzu bitte den entsprechenden PCR-Nachweis mit. 
       
  • Besucher dürfen in den vorausgegangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu COVID-erkrankten Personen gehabt haben.
  • Besucher dürfen kein Fieber (>38,0 Grad) haben und keine Symptome eines grippalen Infekts oder einer Atemwegserkrankung aufweisen (inkl. Geschmacks- und Geruchssinnverlust).
  • Füllen Sie vor Ihrem Besuch den Fragenbogen für Mechernich bzw. Schleiden zur Kontaktdokumentation aus.
  • Melden Sie sich vor dem Besuch bei der Eingangskontrolle an und geben Sie dort den vollständig ausgefüllten Fragebogen ab. Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie einen Besucherausweis. Der Ausweis ist nur an diesem Tag gültig und nicht auf andere Personen übertragbar. Tragen Sie den Ausweis gut sichtbar für das Krankenhauspersonal. Alle Patienten, die zur stationären Aufnahme oder zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus kommen, müssen sich ebenfalls registrieren.
  • Die täglichen Besuchszeiten sind von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Ausnahmeregelungen sind nach Absprache mit dem Stationspersonal möglich.
  • Pro Patient ist max. 1 Besucher pro Tag für max. 60 Min. innerhalb der festgelegten Besuchszeiten zulässig. Auf der Intensivstation ist die Besuchszeit auf max. 30 Min. begrenzt. Auch hier sind Ausnahmeregelungen nach Absprache mit dem Personal möglich. Ab drei Patienten pro Zimmer sind max. 30 Min. am Tag möglich.
  • Es darf sich immer nur 1 Besucher im Patientenzimmer aufhalten.
  • Tragen Sie mit Betreten des Krankenhauses während des gesamten Besuchs eine FFP2-Maske (auch im Patientenzimmer!).
  • Desinfizieren Sie sich gründlich vor und nach dem Besuch die Hände.
  • Halten Sie mind. 1,5 m Abstand zu allen anderen Personen.
     

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Kinderstation:
Die Besuchsregelung gilt im Wesentlichen auch für die Kinderstation. Nach Absprache mit dem diensthabenden Arzt haben auch unter 16-Jährige Zutritt zur Station. Auch betreuungsbedürftige Kinder dürfen natürlich weiterhin ein Elternteil als kontinuierliche Begleitperson im Krankenhaus haben. Hier darf sich max. 1 zusätzlicher Besucher im Patientenzimmer aufhalten. Wichtig: Der Elternteil darf das Krankenhaus während dieser Zeit nicht verlassen. Ist keine kontinuierliche Begleitung möglich, darf ein Elternteil für max. 60 Min. pro Tag zu Besuch kommen. 

Wäscheservice in Mechernich und Schleiden:
Dinge, die Sie für Ihren Angehörigen mitbringen, können an der Zentrale abgegeben werden.
Mo–Fr von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr 
Sa–So von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr 
Benutzte Wäsche wird bei Bedarf zum Austausch von Mitarbeitern der Eingangskontrolle bzw. der Station an die Zentrale gebracht.

Öffnungszeiten Kiosk:
Mechernich
Mo-Fr 7.00 bis 10.00 Uhr, 12.00 bis 14.30 Uhr
Schleiden
Mo-Fr 8.00 bis 10.00 Uhr 

Sie planen einen Besuch in einer unserer Altenpflegeeinrichtungen? Bitte melden Sie sich vorab in der jeweiligen Verwaltung an.  

    Corona-Tests

    Alle Patienten müssen vor der stationären Aufnahme bzw. ambulanten Behandlung ein negatives Abstrich-Ergebnis vorweisen, das nicht älter als 48 Stunden ist. Liegt ein positives Ergebnis vor, muss der Eingriff verschoben werden. 
     

    Einlasskontrolle

    Bis auf Weiteres ist das Betreten der Krankenhäuser Mechernich und Schleiden sowie der Altenheime nur nach erfolgter Einlasskontrolle möglich. Dabei ist eine namentliche Registrierung erforderlich, um eventuelle Kontaktverfolgungen zu ermöglichen. Bitte füllen Sie den erforderlichen Fragebogen aus (Fragebogen Krankenhaus Mechernich, Fragebogen Krankenhaus Schleiden). Dieser wird noch vor Einlass geprüft. Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie als Patient einen Besucherausweis. Der Ausweis ist nur an diesem Tag gültig und nicht auf andere Personen übertragbar. Bei Auffälligkeiten (Beschwerden, Kontakt zu COVID-Patienten) ist kein Einlass möglich.

    Händehygiene

    Am Haupteingang sowie in den Ambulanzen, vor den Stationen sowie in den Patientenzimmern ist eine gründliche Händedesinfektion verpflichtend.

    Maskenpflicht

    Bitte beachten Sie, dass in unserem Krankenhaus für Besucher*innen eine FFP2-Maskenpflicht gilt (auch in den Patientenzimmern). Als Gesundheitseinrichtung müssen wir diese Maßnahme zum Schutz aller Patient*innen und gefährdeten Personengruppen bis auf Weiteres aufrecht erhalten. Durch Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe tragen Sie dazu bei, das Infektionsrisiko einzugrenzen und auf niedrigem Niveau zu halten.
     

    Wegeführung und Isolationsbereiche

    • Gehen Sie bitte vom Eingang auf dem kürzesten Weg zur Station und verlassen Sie diese auf dem gleichen Weg. Abstandsregelungen und Maskenpflicht sind auch in den Aufzügen und Treppenhäusern zu beachten. Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit das Treppenhaus. Nach Beendigung des Besuches verlassen Sie das Krankenhaus möglichst auf direktem Wege.

     

    Isolation im Infektionsfall

    Es gibt räumlich wie personell eine strikte Trennung in COVID(+)- und COVID(-)-Bereiche für stationäre und ambulante Patienten unserer Krankenhäuser. 

    Aufgrund der umfassenden Schutzmaßnahmen ist es für uns problemlos möglich, operative Eingriffe durchzuführen und Patienten auch ambulant zu behandeln. Sie brauchen daher nicht besorgt zu sein, sich evtl. mit dem Corona-Virus in unseren Krankenhäusern zu infizieren. 

    Notfälle mit typischen Corona-Symptomen werden in gesonderten Bereichen untergebracht. Die Wege und Beschilderungen sind entsprechend gekennzeichnet. In Notfällen oder bei Geburten ist die Behandlung unter spezieller Schutzausrüstung für das Personal bereits zum Standard geworden. Tritt während des nachfolgend stationären Aufenthaltes ein positives Testergebnis auf, wird die/der betroffene Patientin/Patient umgehend isoliert.

    Hinweise für werdende Eltern

    Liebe werdende Eltern,

    in der derzeitigen Pandemie-Situation muss das Krankenhaus Mechernich einschränkende Maßnahmen ergreifen, die das Infektionsrisiko für Patienten und Mitarbeiter so gering wie möglich halten. Dies gilt auch für Geburten in unserem Haus. (Hinweise für Schwangere)

    Wir verstehen Ihre Sorgen und Ängste rund um die bevorstehende Geburt und deren Ablauf und möchten, dass Sie dieses einzigartige Erlebnis trotz Einschränkungen weiterhin gemeinsam als Familie erleben können.

    Der organisatorische Ablauf ist bis auf Weiteres wie folgt geregelt:

    • Der/die Partner/in bzw. eine Begleitperson darf die werdende Mutter zu uns begleiten. 
    • Während der Geburt darf der/die Partner/in oder die Begleitperson im Kreißsaal bzw. bei einem Kaiserschnitt im OP-Saal anwesend sein und muss sich an die Verhaltens-Vorgaben des ärztlichen und pflegerischen Personals unbedingt halten. 
    • Nach der Geburt haben Eltern und Kind Zeit, sich innerhalb der Kreißsaalräume kennenzulernen.
    • Besuchsregelung auf der Geburtsstation: 
      Pro Tag ist ein Besuch Ihres Partners/Ihrer Partnerin für eine Stunde innerhalb der festgelegten Zeiten möglich. Bitte melden Sie sich hierzu vorher auf der Station an unter Telefon: 0 24 43 / 17-72 51 oder 0 24 43 / 17-72 53. 

      Bitte beachten Sie, dass ein Besuch nur unter folgenden Voraussetzungen erlaubt ist:
      • Vorlage eines negativen Corona-Schnelltests, durchgeführt in einer öffentlichen Teststelle (nicht älter als 48 Stunden, keine Selbsttests!) oder
      • ein Impfausweis/Impfnachweis im Falle eines vollen Schutzes durch eine Corona-Impfung (2. Impfung liegt mind. 14 Tage zurück) oder
      • ein positiver COVID-PCR-Test (nicht älter als 6 Monate und nicht jünger als 28 Tage)
      • Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen im Krankenhaus
      • nur ein Partner/eine Partnerin pro Patientenzimmer 
         
    • Öffentliche Teststellen in Mechernich:
      • Apotheke am Kreiskrankenhaus (Stiftsweg 17)
      • Glück-Auf-Apotheke (Rathergasse 6)
      • Linden Apotheke (Zum Markt 1) 
         

    Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir in dieser Ausnahmesituation eine einschränkende Regelung schaffen müssen, um unsere Mitarbeiter und andere Patienten zu schützen.
     

    Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Geburt und eine schöne Kennenlernzeit!
    Ihr Geburtshilfe-Team

     

    Maßnahmen in unseren Altenpflegeeinrichtungen, der Brabenderklinik Zülpich und der Geriatrischen Tagesklinik in Mechernich

    Zum Schutz unserer Bewohner und Patienten bestehen für die Altenpflegeeinrichtungen Brabenderstift Zülpich, Barbarahof Mechernich und Liebfrauenhof Schleiden sowie für die Brabenderklinik in Zülpich besondere Besuchsregelungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der Einrichtungen. 

    Vorgehen im Verdachtsfall

    Sollten Sie zuhause signifikante Symptome bei sich feststellen, rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt an. Ist dieser nicht erreichbar, insbesondere außerhalb der Sprechzeiten, wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Notdienst (Telefon: 116 117) oder die Hotline des Gesundheitsamtes Kreis Euskirchen (Telefon: 0 22 51 / 15 800). Hier erhalten Sie Informationen zum weiteren Vorgehen.

    Wichtig: Kommen Sie bitte nicht sofort in die zentralen Notaufnahmen unserer Krankenhäuser. Befolgen Sie entsprechende Hygienemaßnahmen und bewahren Sie Ruhe.
     

    Vorbeugende Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

    Im Wesentlichen ähneln die zu treffenden Maßnahmen denen bei Grippe. Es gibt einige Maßnahmen und Verhaltensregeln, die besonders zu empfehlen sind.

    So können Sie sich und andere schützen:

    • Pflegen Sie häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife (mind. 20 Sek.).
    • Halten Sie das Abstandsgebot von 1,5m bis 2m ein.
    • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.
    • Husten und Niesen Sie nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge.
    • Entsorgen Sie gebrauchte Papiertaschentücher sofort in den Mülleimer.
       

    Diese Maßnahmen sind selbstverständlich nicht nur zur Vorbeugung einer Infektion mit Coronaviren empfehlenswert, sondern auch zur Vorbeugung gegen Grippe oder anderer Erkältungskrankheiten.
     

    Symptome und Verlauf des Coronavirus

    Das Coronavirus führt bei einer Infektion zu unspezifischen Beschwerden die einem saisonüblichen grippalen Infekt ähneln: Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Haben Sie sich darüber hinaus in den letzten 14 Tagen in einem vom Virus betroffenen Gebiet aufgehalten und/oder Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten gehabt, ist eine Infektion grundsätzlich möglich.

    Nach bisherigen Erkenntnissen verläuft der weit überwiegende Anteil der Erkrankungen mild. In ca. 15 Prozent aller Fälle kommt es zu einem schweren Krankheitsbild mit Atemnot und Lungenentzündung. Ein erhöhtes Risiko für einen mittleren/schweren Verlauf, haben betagte Menschen oder Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Lunge oder geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund von Organtransplantationen, Cortisondauertherapie oder Erkrankungen, die eine Unterdrückung des Immunsystems notwendig machen). 

    Eine Impfung oder eine gezielt virusabtötende Behandlung existiert zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Daher gilt es, eine Infektion zu vermeiden.
     

    Weiterführende Informationen zur aktuellen Lage- und Risikobewertung