• Coronavirus – Das Wichtigste auf einen Blick

Maßnahmen in unseren Krankenhäusern

Liebe Besucherinnen und Besucher,

aufgrund der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und zum Schutz gefährdeter Risikogruppen treffen auch die Krankenhäuser in Mechernich und Schleiden verstärkte Vorsichtsmaßnahmen. 

Ab dem 20.3.2020 gilt ein absolutes Besuchsverbot in unseren Krankenhäusern in Mechernich und Schleiden!

  • Ausnahmeregelungen (z. B. für Patienten im gesundheitlich hochkritischen Zustand, für Eltern von betreuungsbedürftigen Kindern) sindmit dem jeweiligen Stationspersonal telefonisch über die Pforte abzustimmen (Telefon: 0 24 43 / 17-0).
  • Weiterhin gibt es Einschränkungen für Begleitpersonen bei Geburten. 
  • Dinge, die Sie für Ihren Angehörigen mitbringen, können an der Zentrale abgegeben werden. Benutzte Wäsche wird zum Austausch bei Bedarf von Mitarbeitern der Station an die Zentrale gebracht.
  • Sollten Sie einen geplanten Termin im Krankenhaus haben, melden Sie sich bitte zuerst an der Pforte.
     

Das Besuchsverbot gilt bis auf Weiteres. Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen eine starke Einschränkung bedeuten. Der Schutz gefährdeter Personen hat aber jetzt oberste Priorität.

Wir bitten um Ihr Verständnis zum Schutze aller Patienten und hoffen auf Ihre aktive Mithilfe.

Vielen Dank!

Hinweise für werdende Eltern

Liebe werdende Eltern,

in der derzeitigen Situation einer zunehmenden Coronavirus-Ausbreitung muss das Krankenhaus Mechernich stark einschränkende Maßnahmen ergreifen, die das Infektionsrisiko für Patienten und Mitarbeiter deutlich senken. Dies gilt auch für Geburten in unserem Haus.

Wir verstehen Ihre Sorgen und Ängste rund um die bevorstehende Geburt und deren Ablauf und möchten, dass Sie dieses einzigartige Erlebnis trotz Einschränkungen weiterhin möglichst gemeinsam als Familie erleben können.

Der organisatorische Ablauf ist bis auf Weiteres wie folgt geregelt:

  • Der Partner bzw. eine Begleitperson darf die werdende Mutter ins Krankenhaus begleiten.
  • Voraussetzung ist, dass der Partner keine Symptome einer Coronavirus-Infektion aufweist, sich innerhalb der letzten 14 Tage in keinem Risikogebiet aufgehalten hat oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte!
  • Während der Geburt darf der Partner/die Begleitperson im Kreißsaal bzw. bei einem Kaiserschnitt im OP-Saal anwesend sein und muss sich an die Verhaltens-Vorgaben des ärztlichen und pflegerischen Personals unbedingt halten.
  • Nach der Geburt haben Eltern und Kind Zeit, sich kennenzulernen.
  • Kommen Mutter und Kind nachfolgend auf die geburtshilfliche Station, gilt hier jedoch das absolute Besuchsverbot – auch für Väter und andere Begleitpersonen. Bitte denken Sie daher an Ihre vollständig gepackte Kliniktasche mit allem Notwendigen für Sie und Ihr Kind.
  • Die Nutzung als Familienzimmer ist derzeit leider nicht möglich.  
     

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir in dieser Ausnahmesituation eine einschränkende Regelung schaffen müssen, um unsere Mitarbeiter und andere Patienten zu schützen.
 

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Geburt!
Ihr Geburtshilfe-Team

 

Im Rahmen der Notfallplanung sind unsere Krankenhäuser in Mechernich und Schleiden jedoch auf eventuelle Coronavirus-Erkrankte organisatorisch wie personell vorbereitet. Wir pflegen eine enge Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen sowie allen niedergelassenen ärztlichen Kollegen. Die Notfallplanung ist streng auf die aktuellen Richtlinien des Robert-Koch-Institutes ausgerichtet. Regelmäßige Absprachen zwischen Geschäftsführung, Hygiene-Team, Ärztlicher Direktion, Pflegedirektion, Ambulanzleitung und dem Gesundheitsamt sichern deren kurzfristige und gezielte Umsetzung. Unter Beachtung unserer Intensiv-Kapazitäten sind wir auch zukünftig bemüht, alle geplanten Operationen durchzuführen. Alle medizinisch notwendigen Operationen finden statt.

Maßnahmen in unseren Altenpflegeeinrichtungen, der Brabenderklinik Zülpich und der Geriatrischen Tagesklinik in Mechernich

Zum Schutz unserer Bewohner und Patienten besteht für die Altenpflegeeinrichtungen Brabenderstift Zülpich, Barbarahof Mechernich und Liebfrauenhof Schleiden sowie für die Brabenderklinik in Zülpich ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmeregelungen sind mit der jeweiligen Einrichtungsleitung zu besprechen. Die Geriatrische Tagesklinik Mechernich hat auch noch unbestimmte Zeit den Betrieb eingestellt. 

Vorgehen im Verdachtsfall

Sollten Sie zuhause signifikante Symptome bei sich feststellen, rufen Sie bitte zunächst Ihren Hausarzt an. Ist dieser nicht erreichbar, insbesondere außerhalb der Sprechzeiten, wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Notdienst (Telefon: 116 117) oder die Hotline des Gesundheitsamtes Kreis Euskirchen (Telefon: 0 22 51 / 15 800). Hier erhalten Sie Informationen zum weiteren Vorgehen.

Wichtig: Kommen Sie bitte nicht sofort in die zentralen Notaufnahmen unserer Krankenhäuser. Befolgen Sie entsprechende Hygienemaßnahmen und bewahren Sie Ruhe.
 

Vorbeugende Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

Im Wesentlichen ähneln die zu treffenden Maßnahmen denen bei Grippe. Im alltäglichen Kontakt ist die Verwendung von Schutzausrüstung wie Mund-/Nasenschutz oder Atemschutzmaske nicht sinnvoll. Doch es gibt einige Maßnahmen und Verhaltensregeln, die besonders zu empfehlen sind.

So können Sie sich und andere schützen:

  • Pflegen Sie häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife (mind. 20 Sek.).
  • Vermeiden Sie das Händeschütteln zu Begrüßung.
  • Husten und Niesen Sie nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge.
  • Entsorgen Sie gebrauchte Papiertaschentücher sofort in den Mülleimer.
     

Diese Maßnahmen sind selbstverständlich nicht nur zur Vorbeugung einer Infektion mit Coronaviren empfehlenswert, sondern auch zur Vorbeugung gegen Grippe oder anderer Erkältungskrankheiten.
 

Symptome und Verlauf des Coronavirus

Das Coronavirus führt bei einer Infektion zu unspezifischen Beschwerden die einem saisonüblichen grippalen Infekt ähneln: Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Haben Sie sich darüber hinaus in den letzten 14 Tagen in einem vom Virus betroffenen Gebiet aufgehalten und/oder Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten gehabt, ist eine Infektion grundsätzlich möglich.

Nach bisherigen Erkenntnissen verläuft der weit überwiegende Anteil der Erkrankungen mild. In ca. 15 Prozent aller Fälle kommt es zu einem schweren Krankheitsbild mit Atemnot und Lungenentzündung. Ein erhöhtes Risiko für einen mittleren/schweren Verlauf, haben betagte Menschen oder Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Lunge oder geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund von Organtransplantationen, Cortisondauertherapie oder Erkrankungen, die eine Unterdrückung des Immunsystems notwendig machen). 

Eine Impfung oder eine gezielt virusabtötende Behandlung existiert zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Daher gilt es, eine Infektion zu vermeiden.
 

Weiterführende Informationen zur aktuellen Lage- und Risikobewertung