Wünsche erfüllen und Freude schenken
Wunschbaumaktion vom Barbarahof Mechernich geht in die zweite Runde

Ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum, ein paar persönliche Zeilen oder einfach das Gefühl, dass jemand an einen denkt: Mit einer gemeinsamen Weihnachtsaktion möchten die Senioreneinrichtungen Barbarahof Mechernich und Stiftung Carl Kreuser ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine besondere Freude bereiten. Unterstützt von der Stadt Mechernich können Bürgerinnen und Bürger in der Adventszeit Wünsche erfüllen und damit ein Zeichen der Mitmenschlichkeit setzen.
Weihnachten ist die Zeit der kleinen und großen Wünsche. Doch nicht alle Menschen können sich ihre Wünsche selbst erfüllen oder haben Angehörige, die ihnen in dieser Form eine Freude bereiten. Genau hier setzt die gemeinsame Weihnachtsaktion des Barbarahofs und der Stiftung Carl Kreuser in Mechernich an. Insgesamt 154 Wünsche sollen in diesem Jahr in Erfüllung gehen – 66 davon im Barbarahof.
Wunschbaumaktion findet im Mechernicher Rathaus statt
Für den Barbarahof Mechernich ist es nach der enormen positiven Resonanz im vergangenen Jahr bereits die zweite Wunschbaumaktion. Einrichtungsleiterin Sabine Koch freut sich sehr, dass diese Idee nun weiter wächst und eine weitere Senioreneichrichtung im Stadtgebiet mitmacht.
Jeder Wunsch wird auf einer anonymisierten und nummerierten Karte festgehalten. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern gestaltet das Team die Karten und bereitet sie für die Aktion vor.
Am 26. November wird der Weihnachtsbaum im Eingangsbereich des Rathauses dann feierlich mit den Karten geschmückt. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, kann eine Karte mitnehmen und das entsprechende Geschenk bis zum 17. Dezember an der Pforte wieder abgeben. Von dort aus werden die Geschenke an die Einrichtungen weitergeleitet und anschließend in einem feierlichen Rahmen an die Bewohnerinnen und Bewohner überreicht.
Mehr als ein Geschenk: ein Zeichen, das verbindet
Für Sabine Koch steckt hinter der Aktion weit mehr als die Erfüllung materieller Wünsche. „Diese Aktion schenkt Freude gleich in mehrfacher Hinsicht“, betont sie. Natürlich sei es schön, ein Geschenk auszupacken. Doch auch persönliche Worte könnten viel bewirken.
Ein liebevoll geschriebener Brief oder eine Weihnachtskarte können einem Geschenk zusätzlich eine ganz besondere Bedeutung verleihen. Vielleicht entsteht daraus sogar eine persönliche Verbindung, aus der sich weiterer Kontakt entwickelt. Gerade für Menschen, die keine Angehörigen mehr haben, kann diese Form der Aufmerksamkeit besonders wertvoll sein.
Gemeinsam Freude schenken
Bürgermeister Michael Fingel unterstützt diese Aktion äußerst gerne und freut sich, dass die beiden Pflegeeinrichtungen die Aktion gemeinsam gestalten, um möglichst viele Menschen als Wunscherfüller zu begeistern.
Nun sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Wer eine der Wunschkarten auswählt und ein Geschenk besorgt, trägt dazu bei, dass Weihnachten für 154 Bewohnerinnen und Bewohner ein Stück persönlicher und schöner wird.